280.000 Euro Schaden: Falsche Bankmitarbeiter betrügen Senioren in Zwickau
Bankbetrug in Zwickau: Senioren um 280.000 Euro geprellt

Betrüger geben sich als Bankmitarbeiter aus: Senioren im Raum Zwickau um 280.000 Euro betrogen

Im Raum Zwickau in Sachsen sind zahlreiche ältere Menschen Opfer einer perfiden Betrugsmasche geworden. Kriminelle haben sich am Telefon als Mitarbeiter ihrer Hausbank ausgegeben und so Zugang zu deren Konten erlangt. Seit Beginn des Jahres 2026 sind der Polizei bereits 13 solcher Fälle bekannt – allein fünf davon in den letzten zwei Wochen.

Raffinierte Täuschung mit gefälschter Rufnummer

Besonders hinterhältig an der Vorgehensweise der Betrüger: Auf dem Display der angerufenen Senioren erschien die tatsächliche Telefonnummer ihrer Bankfiliale. „Dadurch erweckten die Täter gezielt Vertrauen und erhöhten den Druck auf ihre Opfer“, erklärt die Polizei Zwickau. Die vermeintlichen Bankmitarbeiter behaupteten, es gebe verdächtige Abbuchungen auf den Konten und forderten dringend Sicherheitsmaßnahmen.

Hoher finanzieller Schaden für die Betroffenen

Die Kriminellen verlangten von ihren Opfern entweder Transaktionsnummern (TANs) oder direkten Computer-Zugang. Mit diesen Informationen leiteten sie dann Überweisungen ins Ausland ein – oft in beträchtlicher Höhe. Der Gesamtschaden für die betrogenen Senioren im Vogtlandkreis und im Landkreis Zwickau beläuft sich auf rund 280.000 Euro. In einigen Fällen konnten die Banken die Überweisungen zwar noch stoppen, doch viele Beträge waren bereits unwiderruflich transferiert.

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Polizei gibt wichtige Verhaltenstipps

Die Ermittler raten dringend zu folgenden Vorsichtsmaßnahmen:

  • Niemals Zugangsdaten, Passwörter oder TANs am Telefon preisgeben
  • Bei verdächtigen Anrufen sofort auflegen
  • Die eigene Bank direkt über die offizielle Telefonnummer kontaktieren
  • Keinen Fernzugriff auf den Computer gewähren
  • Verdächtige Vorfälle umgehend der Polizei melden

Die Polizei Zwickau ermittelt intensiv zu den Betrugsfällen und bittet die Bevölkerung um erhöhte Wachsamkeit. Besonders ältere Menschen seien häufig Ziel solcher kriminellen Machenschaften, bei denen die Täter gezielt Verunsicherung und Zeitdruck erzeugten.

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