Betrugsmasche aus England: 77-Jähriger aus Uckermark verliert tausende Euro
Betrugsmasche: Uckermärker verliert tausende Euro

Betrugsmasche aus England: 77-Jähriger aus Uckermark verliert tausende Euro

Ein 77-jähriger Mann aus der Uckermark ist Opfer einer aufwendigen Betrugsmasche geworden und hat dabei mehrere tausend Euro verloren. Am Mittwoch erstattete er bei der Polizei Anzeige, nachdem er erkannt hatte, dass er auf ein falsches Angebot hereingefallen war.

Verlockendes Angebot mit düsterem Hintergrund

Laut Polizeibericht kontaktierte ein angeblicher Versanddienstleister den Senior mit einer verlockenden Geschichte. Der Dienstleister behauptete, Bargeld aus aufgedeckten Betrugshandlungen in England überstellen zu müssen und benötigte dafür die Hilfe des Mannes. Um einen Auslieferer für das Geld bezahlen zu können, forderte der angebliche Versanddienstleister mehrere dreistellige Beträge von dem Uckermärker.

Der 77-Jährige willigte zunächst ein und überwies die geforderten Summen. Die Geschichte klang zwar zu gut, um wahr zu sein, doch der Mann ließ sich von der Aussicht auf eine Beteiligung an dem Bargeld verleiten.

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Erst spät kam der Verdacht auf

Irgendwann wurde dem Senior die ganze Angelegenheit jedoch zu suspekt. Nach Polizeiangaben hatte er zu diesem Zeitpunkt bereits einen mittleren vierstelligen Geldbetrag überwiesen. Das Geld ist unwiederbringlich verloren, da die gesamte Geschichte frei erfunden war.

Die Betrüger nutzten offenbar die Gutgläubigkeit des Mannes aus, um ihn zur Zahlung zu bewegen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in diesem Betrugsfall aufgenommen und sucht nach den Tätern.

Polizei warnt vor ähnlichen Masche

Dieser Fall zeigt erneut, wie wichtig Vorsicht bei unerwarteten Angeboten ist. Die Polizei rät Bürgern, bei verdächtigen Anfragen stets skeptisch zu sein und im Zweifelsfall die Behörden zu kontaktieren. Besonders ältere Menschen sind oft Ziel solcher Betrugsmaschen, die mit falschen Versprechungen operieren.

Die Ermittlungen dauern an, und die Polizei hofft, durch weitere Hinweise aus der Bevölkerung die Täter schnell zu fassen.

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