Betrunkener Fahrer verliert Führerschein nach spektakulärem Motorbrand auf der A24
Ein technischer Defekt mit dramatischen Folgen hat einem betrunkenen Autofahrer auf der Autobahn 24 nach Hamburg seinen Führerschein gekostet. Der 58-jährige Berliner musste am späten Mittwochabend bei Meyenburg im Prignitzkreis unmittelbar vor der Landesgrenze Brandenburgs zu Mecklenburg-Vorpommern sein Fahrzeug abrupt stoppen, als plötzlich dichter Qualm aus dem Motorraum aufstieg.
Gerade noch rechtzeitig ausgestiegen
Bei einsetzender Dunkelheit gelang es dem Fahrzeugführer noch, seinen Volkswagen auf den Seitenstreifen der A24 zu manövrieren und das Fahrzeug zu verlassen. Die alarmierte Feuerwehr konnte den entstandenen Brand rasch löschen. Doch bei der anschließenden Unfallaufnahme fiel den Polizeibeamten etwas Verdächtiges auf: Der Mann roch deutlich nach Alkohol.
Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,7 Promille - eine Konzentration, die nach deutscher Rechtsprechung bereits absolute Fahruntüchtigkeit bedeutet. Damit war der Fall für die Ermittler klar.
Gesundheitliche Probleme und Konsequenzen
Während der polizeilichen Maßnahmen wurde dem betrunkenen Fahrer plötzlich schlecht, und er äußerte den Wunsch, in ein Krankenhaus gebracht zu werden. Dies entsprach ohnehin den Plänen der Beamten, die eine Blutprobe zur Sicherung des Beweismaterials anordnen wollten.
Der Mann blieb anschließend zur weiteren Beobachtung in der Klinik und musste von dort abgeholt werden. Sein stark beschädigtes Fahrzeug wurde von einem Abschleppdienst geborgen und von der Autobahn entfernt.
Die Polizeisprecherin bestätigte am Freitag, dass dem Berliner der Führerschein entzogen wurde. Ein entsprechendes Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr wurde eingeleitet. Der Vorfall zeigt erneut die gefährliche Kombination aus Alkohol und Straßenverkehr, die durch einen technischen Defekt noch zusätzlich eskaliert werden kann.



