Boris Becker auf X gehackt: Kurioses Angebot für signierte MacBooks
Großer Wirbel um den früheren Tennis-Star Boris Becker (58). Der dreimalige Wimbledon-Sieger wurde offenbar auf der Plattform X gehackt – ein Vorfall, der auch die Redaktion von BILD zunächst täuschte. Becker selbst bestätigte den Hacker-Angriff gegenüber BILD und stellte klar: „Ja, ich wurde gehackt. Alles, was auf dem Account in den letzten Stunden gepostet wurde, kommt nicht von mir.“
Seltsames Verkaufsangebot auf dem gehackten Account
Zuvor hatte es auf dem Becker-Account ein äußerst kurioses Angebot gegeben. Plötzlich bot der Account sechs MacBooks zum Verkauf an, persönlich beworben auf der Plattform X. Angeblich habe Becker sechs Laptops übrig – handsigniert und zum Stückpreis von 600 US-Dollar. In dem Post hieß es wörtlich: „Wer zuerst kommt, malt zuerst.“ – eine Aufforderung zur schnellen Entscheidung, die bei den Followern für Verwirrung sorgte.
Der Account sperrte bei X zudem die Kommentarfunktion, sodass keine unmittelbaren Rückmeldungen oder kritischen Fragen von Fans sichtbar waren. Diese Maßnahme erschwerte die Einordnung der Situation zusätzlich und trug zur Verbreitung der irreführenden Informationen bei.
Auch BILD ließ sich zunächst täuschen
Interessanterweise ließ sich auch die Redaktion der BILD-Zeitung von dem seltsamen Angebot zunächst täuschen. Die Meldung über die angeblich zum Verkauf stehenden, handsignierten MacBooks verbreitete sich rasch, bevor Beckers eigene Bestätigung des Hacker-Angriffs für Klarheit sorgte. Dieser Vorfall unterstreicht, wie schnell selbst etablierte Medien auf gefälschte Inhalte in sozialen Netzwerken hereinfallen können, wenn die Authentizität nicht sofort überprüfbar ist.
Die Plattform X, ehemals als Twitter bekannt, ist immer wieder Ziel von Hacker-Angriffen auf prominente Accounts. Bei Boris Becker handelt es sich um einen besonders medienwirksamen Fall, da der Tennis-Legende eine große Fangemeinde auf sozialen Netzwerken folgt. Die schnelle Reaktion Beckers, der den Vorfall umgehend öffentlich machte, verhinderte möglicherweise größeren finanziellen Schaden oder weiteren Reputationsverlust.
Experten raten Nutzern sozialer Medien stets zur Vorsicht bei ungewöhnlichen Angeboten oder Posts von bekannten Persönlichkeiten. Besonders verdächtig sind:
- Plötzliche Verkaufsangebote von teurer Elektronik
- Ungewöhnliche Sprachwendungen oder Rechtschreibfehler
- Gesperrte Kommentarfunktionen, die Diskussionen unterbinden
- Aufforderungen zu schnellen Entscheidungen unter Zeitdruck
Der Fall Boris Becker zeigt einmal mehr die Anfälligkeit sozialer Medien für Manipulation und die Bedeutung von Wachsamkeit im digitalen Raum.



