Staatsschutz ermittelt nach Brandanschlag auf Berliner Musikclub mit Hakenkreuzen
Brandanschlag auf Musikclub: Staatsschutz ermittelt zu Hakenkreuzen

Staatsschutz ermittelt nach Brandanschlag auf Berliner Musikclub mit Hakenkreuzen

In den frühen Morgenstunden ist in Berlin-Friedrichshain ein Feuer an einem Musikclub ausgebrochen, das die Polizei als Brandanschlag mit möglichem politischen Hintergrund einstuft. Eine Mitarbeiterin entdeckte die Flammen an einer technischen Außenanlage des Gebäudes auf dem RAW-Gelände an der Revaler Straße und alarmierte sofort die Feuerwehr.

Feuerwehr verhindert Schlimmeres

Feuerwehr und Polizei rückten umgehend zum Brandort aus. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten die Flammen rechtzeitig löschen und damit ein Übergreifen auf das Hauptgebäude verhindern, das zum Zeitpunkt des Vorfalls leer stand. Durch den Brand entstand ein Sachschaden an der Belüftungsanlage, Personen wurden jedoch nicht verletzt.

Politische Symbole an der Hauswand

Ein Haustechniker wies die Ermittler auf nationalsozialistische Symbole hin, die an die Hauswand und die Lüftungsanlage gesprüht worden waren. Nach seinen Angaben waren diese Hakenkreuze am Abend zuvor noch nicht vorhanden, was auf einen gezielten Akt in der Nacht hindeutet. Aufgrund dieser Entdeckung und der möglichen politischen Motivation hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen.

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Ermittlungen laufen auf Hochtouren

Die Berliner Polizei hält Brandstiftung für wahrscheinlich und prüft intensiv alle Hinweise auf einen extremistischen Hintergrund. Der Vorfall ereignete sich in einem lebhaften Stadtteil, der für seine kulturelle Vielfalt bekannt ist, was die Besorgnis der Behörden und der Anwohner zusätzlich schürt. Die Ermittlungen konzentrieren sich nun auf die genauen Umstände des Brandes und die Identifizierung der Täter.

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