Tragischer Busbrand in der Schweiz: Fahrer Albino R. (63) kommt bei Feuer-Hölle ums Leben
Busbrand in der Schweiz: Fahrer (63) stirbt in Flammen

Tragischer Busbrand in der Schweiz fordert sechs Todesopfer

Ein verheerender Vorfall hat die Schweiz erschüttert. Bei einem Busbrand in Kerzers kam am Dienstagabend der Fahrer Albino R. im Alter von 63 Jahren ums Leben. Der Familienvater, der im Kanton Freiburg lebte und aus der nordportugiesischen Stadt Santa Maria da Feira stammte, konnte dem Feuer nicht entkommen. Obwohl er seit Jahren in der Schweiz wohnte, hielt er engen Kontakt zu seinen Verwandten in Portugal.

Familie und Arbeitgeber in tiefer Trauer

Der Tod des erfahrenen Busfahrers löste eine Welle der Anteilnahme aus. In den sozialen Netzwerken zeigten viele seiner Facebook-Freunde ihre Trauer, indem sie eine schwarze Schleife als Profilbild einstellten. Das Bild zeigt zwei Hände, die eine Taube in den Himmel steigen lassen – ein bewegendes Symbol des Abschieds.

Sein Arbeitgeber, die Wielandbus AG, veröffentlichte auf Facebook eine ergreifende Nachricht: „Mit großer Trauer und tiefem Schmerz nehmen wir Abschied von unserem geschätzten Fahrer und Kollegen, der beim tragischen Busbrand in Kerzers ums Leben gekommen ist. Er war ein geschätzter Teil unseres Teams und wird uns als Mensch und als Kollege in dankbarer Erinnerung bleiben.“

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Der verhängnisvolle Abend

Am Dienstagabend gegen 17:45 Uhr stieg in Düdingen ein mutmaßlich psychisch instabiler Mann in den Bus ein. Nur etwa vierzig Minuten später, um 18:25 Uhr in Kerzers, setzte sich dieser Fahrgast selbst in Brand. Das Feuer breitete sich laut Augenzeugenberichten rasant im Fahrzeug aus und führte zu einer verheerenden Katastrophe.

Insgesamt kamen bei dem Vorfall sechs Menschen ums Leben, darunter der Fahrer Albino R. Weitere fünf Personen erlitten schwere Verletzungen und mussten medizinisch versorgt werden. Der Bus gehörte zur Flotte von Wielandbus, einem Unternehmen, das im Auftrag von Postauto Schweiz verschiedene regionale Linien betreut.

Betroffenheit in der gesamten Organisation

Stefan Regli, CEO von PostAuto AG, äußerte sich auf LinkedIn zu dem tragischen Ereignis: „Mit großem Schmerz mussten wir erfahren, dass sich unter den Todesopfern auch unser Fahrer befindet – ein geschätzter Kollege und Teil der PostAuto-Familie. Dieser unfassbare Vorfall hat nicht nur Menschenleben gefordert und Verletzte hinterlassen, sondern auch uns als Organisation tief getroffen.“

Am Ort des Geschehens wurden inzwischen Blumen und Kerzen abgelegt, um der Opfer zu gedenken. Die Schweizer Behörden untersuchen den Vorfall derzeit intensiv, während die Angehörigen und Kollegen mit ihrer Trauer kämpfen.

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