Nach Busbrand in Münster: Sechs Jugendliche nach Verfolgungsjagd festgenommen
Busbrand in Münster: Jugendliche nach Verfolgungsjagd gefasst

Großbrand bei Busunternehmen löst wilde Verfolgungsjagd durch Münster aus

In der Nacht zu Freitag, dem 3. April 2026, ist es in Münster zu einem spektakulären Vorfall gekommen, der mit einem Großbrand begann und in einer dramatischen Verfolgungsjagd endete. Gegen 5 Uhr morgens bemerkte eine vorbeifahrende Rettungswagen-Besatzung an der Ringeler Straße im Ortsteil Kattenvenne einen massiven Brand bei einem Busunternehmen. Als Feuerwehr und Polizei eintrafen, standen bereits mehrere Busse in hellen Flammen.

Feuer greift schnell um sich und verursacht hohen Sachschaden

Das Feuer breitete sich rasend schnell aus und griff auf einen weiteren Bus, eine Lagerhalle sowie mehrere Bäume auf dem Gelände über. Vier Bewohner eines angrenzenden Wohnhauses konnten sich unverletzt in Sicherheit bringen. Die betroffenen Fahrzeuge brannten komplett aus, der entstandene Sachschaden wird auf mehrere Hunderttausend Euro geschätzt. Die genaue Brandursache ist noch unklar und wird von den Ermittlungsbehörden intensiv untersucht.

Zeugen beobachten Flucht und Polizei leitet sofortige Fahndung ein

Augenzeugen berichteten der Polizei von einer dunkel gekleideten Person, die vom Brandgelände flüchtete und in einen Kastenwagen mit Münsteraner Kennzeichen (MS) stieg. Das Fahrzeug fuhr daraufhin in Richtung Ladbergen davon. Die Polizei leitete umgehend eine groß angelegte Fahndung nach dem Transporter ein. Bereits kurze Zeit später wurde das gesuchte Fahrzeug im Bereich der Autobahnausfahrt Münster-Nord entdeckt.

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Dramatische Verfolgungsjagd endet mit Crash auf Brücke

Als Polizeibeamte dem Fahrer des Transporters Anhaltezeichen gaben, beschleunigte dieser stattdessen und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit durch die Straßen von Münster. Zeitweise erreichte der Transporter dabei Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h. Die Verfolgungsjagd führte durch mehrere Straßenzüge der Stadt und endete schließlich auf einer Brücke, wo der Transporter mit einem Streifenwagen kollidierte.

Sechs Jugendliche unterschiedlicher Nationalitäten festgenommen

Nach dem Crash versuchten zwei Insassen des Transporters noch zu Fuß zu fliehen, doch die Polizei konnte alle sechs Verdächtigen stellen und festnehmen. Bei den Festgenommenen handelt es sich um Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren mit deutscher, syrischer, kosovarischer, montenegrinischer und niederländischer Staatsangehörigkeit. Während der Festnahme gaben die Beamten einen Warnschuss ab. Verletzt wurde niemand – weder die Jugendlichen noch unbeteiligte Verkehrsteilnehmer.

Ermittlungen dauern an und Jugendliche werden übergeben

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die sechs Jugendlichen an ihre jeweiligen Erziehungsberechtigten übergeben. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache und zu den Hintergründen des Vorfalls dauern weiter an. Die Polizei Münster bittet weiterhin um Zeugenaussagen und relevante Hinweise aus der Bevölkerung.

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