Großkreutz empfiehlt Asllani: BVB soll Hoffenheims Offensivtalent verpflichten
Großkreutz: BVB soll Hoffenheims Asllani holen

Großkreutz sieht Asllani als perfekten BVB-Spieler

Borussia Dortmund steht in der kommenden Sommertransferperiode vor umfangreichen Kaderveränderungen. Ein prominenter Fürsprecher für eine konkrete Verstärkung ist Kevin Großkreutz. Der ehemalige Dortmunder Profi und Weltmeister von 2014 hat eine klare Empfehlung für den BVB: Fisnik Asllani von der TSG Hoffenheim.

Persönliche Kontakte und Überzeugungsarbeit

Großkreutz kennt den 23-jährigen Offensivspieler persönlich. „Mit Fisnik Asllani schreibe ich öfter. Wir haben uns irgendwo kennengelernt und dann hatten wir immer mal wieder Kontakt“, erklärte der 37-Jährige in seinem Podcast Viertelstunde Fußball. Diese Bekanntschaft nutzte Großkreutz bereits für direkte Überzeugungsarbeit. Als Medien über ein mögliches Interesse des BVB an Asllani berichteten, schrieb er dem Hoffenheimer: „Komm jetzt endlich. Sieh zu, besser als hier geht es nicht.“

Für Großkreutz ist Asllani ein Spieler, der perfekt zum Borussia Dortmund passen würde. „Es wäre schon cool. Ich glaube, dass er ein guter Typ ist und er weiß, wo er herkommt. Der würde zum BVB passen“, so seine Einschätzung. Nicht ohne einen Seitenhieb auf den aktuellen Verein des Kosovaren fügte er hinzu, Asllani passe „nicht so zu dem Verein, wo er jetzt gerade ist.“ Beim BVB hingegen würde er ideal hineinpassen: „Das könnte ein Dortmunder sein.“

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Hohe finanzielle Hürden und sportliche Leistungen

Ein Wechsel des Offensivtalents wäre für den BVB jedoch mit erheblichen Kosten verbunden. Asllani hat bei der TSG Hoffenheim einen Vertrag bis zum Jahr 2029. Sein aktueller Marktwert wird bereits auf rund 30 Millionen Euro geschätzt. Ein möglicher Transfer könnte über eine Ausstiegsklausel realisiert werden, die Medienberichten zufolge zwischen 25 und 29 Millionen Euro liegt. Asllanis Berater Ayman Dahmani hat klargestellt, dass sein Klient Hoffenheim nur verlassen wird, wenn ein interessierter Klub diese Klausel zieht.

Aus sportlicher Sicht könnte Asllani die Dortmunder Offensive verstärken. In der laufenden Bundesliga-Saison kommt der Kosovare bei der TSG Hoffenheim in 26 Spielen auf 15 Scorerpunkte, bestehend aus 8 Toren und 7 Vorlagen. Interessanterweise haben mit Serhou Guirassy (13 Tore, 2 Vorlagen) und Ex-Hoffenheimer Maximilian Beier (8 Tore, 7 Vorlagen) bereits zwei aktuelle BVB-Spieler ebenfalls 15 Scorerpunkte in dieser Saison erzielt.

Bekannte Gesichter und Transferchancen

Ein weiterer Faktor, der einen Wechsel begünstigen könnte, ist die Bekanntschaft zwischen Asllani und BVB-Sportdirektor Ole Book. Book kennt den Spieler noch aus seiner Zeit bei der SV Elversberg. Diese Verbindung könnte in potenziellen Transferverhandlungen von Vorteil sein.

Insgesamt zeichnet Großkreutz das Bild eines Spielers, der nicht nur sportliche Qualitäten mitbringt, sondern auch charakterlich in das Umfeld von Borussia Dortmund passen würde. Ob der BVB tatsächlich auf die Empfehlung des Weltmeisters hören und die erhebliche Transfersumme für Asllani aufbringen wird, bleibt abzuwarten. Die Sommertransferperiode wird zeigen, ob aus Großkreutz' Wunsch Realität wird.

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