Wagner setzt auf El Mala: Jungstar soll Köln im Abstiegskampf retten
Wagner setzt auf El Mala: Jungstar soll Köln retten

Wagner setzt auf El Mala: Jungstar soll Köln im Abstiegskampf retten

Im intensiven Abstiegskampf der Bundesliga setzt der neue Trainer des 1. FC Köln, René Wagner, voll auf das Talent des jungen Said El Mala. Wagner, der nach der Entlassung von Lukas Kwasniok interimsweise das Team übernommen hat, plant, den 19-jährigen Offensivspieler von Beginn an einzusetzen, um dringend benötigte Punkte zu sichern.

El Mala als Schlüsselfigur unter Wagner

René Wagner betonte in einer Pressekonferenz die Bedeutung von Said El Mala für die Mannschaft. „Er ist ein Unterschiedsspieler. Das kann er von der Bank tun, das kann er vom Start weg tun. Aber ich glaube, dass wir uns keinen Gefallen tun, Said aktuell nicht in der Startelf zu haben“, erklärte der 37-jährige Trainer. Diese Aussage unterstreicht Wagners Vertrauen in das junge Talent, das unter seinem Vorgänger Kwasniok häufig nur als Einwechselspieler zum Einsatz kam.

El Mala, der kürzlich für die U21-Nationalmannschaft sein erstes Tor erzielt hatte, stand in der aktuellen Saison in 13 von 27 Bundesligaspielen in der Startformation. Kwasnioks Umgang mit den Einsatzzeiten des Jungstars hatte im Umfeld des Vereins wiederholt für Kritik gesorgt, was Wagner nun mit einer klaren Linie korrigieren möchte.

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Trauerfall und Teamunterstützung

Trotz eines persönlichen Trauerfalls steht Said El Mala dem Team am kommenden Sonntag bei der Auswärtspartie gegen Eintracht Frankfurt zur Verfügung. Nach dem Tod seiner Großmutter war der Spieler zunächst „traurig“, wie Wagner berichtete. „Die Mannschaft hier hat sich um ihn gekümmert“, fügte der Trainer hinzu und lobte den Zusammenhalt innerhalb des Kaders.

El Mala selbst wünscht sich nun, „einfach am Sonntag ein gutes Spiel zu machen“. Diese Einstellung zeigt die Reife des jungen Spielers, der trotz der emotionalen Belastung bereit ist, für den Verein zu kämpfen.

Wagners Strategie für den Abstiegskampf

René Wagner, der zuvor als Co-Trainer unter Kwasniok tätig war, plant keine radikalen Veränderungen im Team. Stattdessen setzt er auf feine Justierungen und die Stärkung von Schlüsselspielern wie El Mala. „Es ist nicht so, dass wir den Charakter der Mannschaft unfassbar verändern müssen“, betonte Wagner.

Der Trainer verwies auf die insgesamt soliden Leistungen des Teams in den vergangenen Wochen. „Die Performance am Wochenende war zumeist echt gut. Und deswegen geht es da gar nicht um große Sachen“, so Wagner. Durch Optimierung von „Kleinigkeiten“ hofft er, noch „ein, zwei Prozentpunkte“ herausholen zu können, die im engen Abstiegskampf entscheidend sein könnten.

Wagners Debüt als Cheftrainer beim 1. FC Köln wird mit Spannung erwartet, insbesondere im Hinblick auf seine Entscheidung, El Mala eine zentrale Rolle zuzuweisen. Die Partie gegen Eintracht Frankfurt könnte somit nicht nur sportlich, sondern auch strategisch wegweisend für die Zukunft des Vereins in dieser Saison sein.

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