Waldbrandgefahr in Brandenburg steigt zu Ostern durch Sonniges Wetter
In Brandenburg nimmt die Waldbrandgefahr ab Ostermontag wieder deutlich zu. Während am Karfreitag nach Angaben des Umweltministeriums nur eine sehr geringe bis geringe Gefahr bestand, steigt das Risiko in den kommenden Tagen erheblich an.
Deutscher Wetterdienst warnt vor erhöhter Gefahr
Für Ostermontag prognostiziert der Deutsche Wetterdienst in den meisten Regionen Brandenburgs eine mittlere bis hohe Waldbrandgefahr. Verantwortlich dafür sind viel Sonnenschein und das vollständige Ausbleiben von Niederschlägen. Diese Wetterbedingungen schaffen ideale Voraussetzungen für die Entstehung und Ausbreitung von Waldbränden.
Brandenburg als besonders gefährdetes Bundesland
Brandenburg gilt mit seinen charakteristischen Merkmalen als das Bundesland mit der höchsten Waldbrandgefährdung in Deutschland. Dazu tragen bei:
- Geringe Niederschlagsmengen
- Ausgedehnte Kiefernwälder
- Leichte Sandböden, die schnell austrocknen
Bereits in dieser Saison kam es zu mehreren kleineren Bränden. So geriet am Donnerstag in Birkenwerder im Landkreis Oberhavel eine Wiese in Brand. Die Polizei untersucht derzeit den Verdacht auf Brandstiftung.
Strenge Vorschriften zum Schutz der Wälder
Das Umweltministerium weist darauf hin, dass es ganzjährig verboten ist, im Wald oder in einem Abstand von weniger als 50 Metern vom Waldrand entfernt Feuer zu entzünden oder zu rauchen. Diese Regelungen dienen dem Schutz der brandenburgischen Wälder und sollen die Entstehung von Bränden verhindern.
Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, besonders in den kommenden Tagen mit erhöhter Waldbrandgefahr äußerste Vorsicht walten zu lassen und die geltenden Sicherheitsvorschriften strikt einzuhalten.



