Verdächtiges Paket in Güstrow enthält Cannabis-Stecklinge
Ein stark riechendes Paket hat in Güstrow zu einem umfangreichen Polizeieinsatz geführt. Nach einem anonymen Hinweis auf eine verdächtige Sendung im Hausflur eines Mehrfamilienhauses in der Elisabethstraße öffneten Beamte das Paket am Dienstag nach richterlicher Anordnung. Darin fanden sie 18 Cannabispflanzen in Form von Stecklingen, die offenbar für den Anbau bestimmt waren.
Wohnungsdurchsuchung mit Schlüsseldienst-Unterstützung
Da der Empfänger, ein 47-jähriger Deutscher, zunächst nicht anwesend war, wurde die Wohnung mit Hilfe eines Schlüsseldienstes geöffnet. Anschließend durchsuchten Beamte des Polizeihauptreviers Güstrow und des zuständigen Kriminalkommissariats die Räumlichkeiten. Während des Einsatzes traf der Wohnungsinhaber ein und wurde über die laufenden Maßnahmen informiert.
Bei der Durchsuchung entdeckten die Einsatzkräfte:
- Mehrere ausgewachsene Marihuanapflanzen
- Ein professionelles Anzuchtzelt mit speziellem Pflanzzubehör
- Weitere verfahrensrelevante Gegenstände, die auf einen möglichen Drogenhandel hindeuten
Verdacht auf unerlaubten Cannabishandel erhärtet sich
Nach Angaben der Polizei erhärtet der Fund den Verdacht, dass der 47-Jährige unerlaubt mit Cannabis handeln könnte. Die sichergestellten Stecklinge und Pflanzen deuten auf eine systematische Aufzucht hin. Die Ermittlungen dauern derzeit an, und es wird geprüft, ob weitere Personen in die Vorgänge verwickelt sind.
Der Vorfall unterstreicht die Wachsamkeit von Nachbarn und die effektive Zusammenarbeit zwischen Polizei und Justiz. Solche Fälle zeigen, wie wichtig Hinweise aus der Bevölkerung für die Aufklärung von Straftaten sind. Die Behörden betonen, dass der Besitz und Handel von Cannabis ohne entsprechende Genehmigung strafbar bleibt.



