Polizei ermittelt nach Zerstörung von CDU-Wahlplakaten in der Uckermark
CDU-Wahlplakate in Uckermark zerstört - Polizei ermittelt

Polizei ermittelt nach Zerstörung von CDU-Wahlplakaten in der Uckermark

In der brandenburgischen Stadt Schwedt haben zwei Männer am frühen Samstagmorgen mehrere Wahlplakate der CDU von Straßenlaternen gerissen und damit mutwillig zerstört. Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete den Vorfall und alarmierte umgehend die Polizei, die daraufhin eine schnelle Fahndung einleitete.

Tatverdächtige nach kurzer Verfolgung gestellt

Laut Polizeiangaben stiegen die beiden Männer in der Fritz-Krumbach-Straße aus einem SUV aus und entfernten gezielt Plakate für die bevorstehende Landratswahl am 19. April in der Uckermark. Nach der Tat stiegen sie wieder in ihr Fahrzeug und versuchten zu flüchten. Durch die umgehend eingeleiteten Maßnahmen konnten Polizeibeamte die Verdächtigen jedoch wenig später in der Nähe des Tatorts anhalten und festnehmen.

Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei 20-jährige deutsche Staatsbürger. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft nun die genauen Hintergründe der Tat. Die beschädigten Wahlplakate waren für die CDU-Kandidatin Karina Dörk bestimmt, die bei der Landratswahl antritt.

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Wahlplakate im gesamten Landkreis Ziel von Vandalismus

Die Zerstörung der CDU-Plakate in Schwedt ist kein Einzelfall. Seit Beginn des Wahlkampfes für die Landratswahl in der Uckermark häufen sich Vandalismusvorfälle an politischer Werbung. Bereits in den vergangenen Wochen wurden im gesamten Landkreis zahlreiche Plakate beschädigt oder unrechtmäßig entfernt.

So ermittelt die Polizei parallel auch in einem Fall in Templin, wo ein Zeuge beobachtete, wie ein Mann ein AfD-Wahlplakat von einer Straßenlaterne riss und anschließend in einem öffentlichen Abfalleimer entsorgte. Diese Vorfälle zeigen, dass Wahlplakate verschiedener Parteien im Stadtbild der Uckermark aktuell vermehrt Opfer von mutwilliger Zerstörung werden.

Die Polizei betont die Bedeutung des Schutzes demokratischer Wahlkampfmittel und appelliert an die Bevölkerung, verdächtige Aktivitäten umgehend zu melden. Die Ermittlungen in beiden Fällen laufen auf Hochtouren, während die betroffenen Parteien ihre beschädigten Plakate bereits teilweise ersetzt haben.

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