Drei Tote in Einfamilienhaus bei Nürnberg: Polizei ermittelt zu Tötungsdelikt
In der Gemeinde Pommelsbrunn im Landkreis Nürnberger Land ist am Sonntag eine schockierende Entdeckung gemacht worden. Eine Zeugin fand drei Leichen in einem frei stehenden Einfamilienhaus im Ortsteil Hohenstadt. Bei den Toten handelt es sich nach ersten Erkenntnissen der Polizei um eine komplette Familie: einen 51-jährigen Deutschen, seine gleichaltrige Ehefrau, eine Deutsch-Griechin, sowie deren zehnjährige Tochter.
Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen auf Hochtouren
Die Kriminalpolizei Schwabach hat in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth die Ermittlungen aufgenommen. Ein Polizeisprecher bestätigte, dass von einem Tötungsdelikt ausgegangen wird. Die genaue Todesursache der drei Familienmitglieder ist bisher noch unklar und muss im Rahmen der laufenden Untersuchungen geklärt werden. Der Tatort wurde weiträumig abgesperrt, die Spurensicherung ist im vollen Gange.
Interessanterweise gibt es nach aktuellen Erkenntnissen keine Hinweise auf eine vierte Person, die an dem Geschehen beteiligt gewesen sein könnte. Die Beziehung der Zeugin zu den Verstorbenen wurde von den Ermittlern nicht näher erläutert.
Zweiter schwerer Vorfall in kurzer Zeit
Für die etwa 5000 Einwohner zählende Gemeinde Pommelsbrunn ist dies bereits der zweite schwere Vorfall innerhalb kurzer Zeit. Erst im September 2024 hatte ein Mordfall die Ortschaft in Atem gehalten, bei dem ein damals 51-jähriger Mann seine Ehefrau getötet hatte. Die Suche nach der Leiche hatte sich damals über mehrere Monate hingezogen.
Pommelsbrunn liegt idyllisch etwa 30 Kilometer östlich von Nürnberg in der Nähe des beliebten Ausflugsziels Happurger See. Der aktuelle Vorfall hat die ansonsten ruhige Gemeinde erneut schwer erschüttert und wirft viele Fragen auf, die die Ermittlungsbehörden nun dringend klären müssen.



