Staatsschutz: Durchsuchungen in zwölf Ländern bei Neonazis
Durchsuchungen bei mutmaßlichen Neonazis in zwölf Ländern

In zwölf Bundesländern laufen derzeit Durchsuchungen bei mutmaßlichen Rechtsextremisten. Ausgenommen sind Baden-Württemberg, Thüringen, Hamburg und Bremen. Dies teilte eine Sprecherin der Generalbundesanwaltschaft in Karlsruhe mit. Insgesamt 36 Personen wird vorgeworfen, die kriminellen Vereinigungen „Jung und Stark“ sowie „Deutsche Jugend voran“ gebildet oder Mitglied in diesen gewesen zu sein.

Hintergrund der Ermittlungen

Die Durchsuchungen stehen im Zusammenhang mit Ermittlungen des Staatsschutzes gegen rechtsextreme Gruppierungen. Die beiden genannten Vereinigungen stehen im Verdacht, eine verfassungsfeindliche Agenda zu verfolgen und Straftaten zu planen oder begangen zu haben. Die Generalbundesanwaltschaft hat die Federführung in dem Verfahren übernommen.

Betroffene Bundesländer

In den meisten Bundesländern Deutschlands werden derzeit Objekte durchsucht. Die genauen Orte und die Anzahl der beteiligten Einsatzkräfte wurden zunächst nicht bekannt gegeben. Die Behörden arbeiten eng zusammen, um Beweismittel zu sichern und weitere Erkenntnisse zu gewinnen.

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Die Ermittlungen richten sich gegen ein Netzwerk von Personen, die verdächtigt werden, rechtsextreme Strukturen aufgebaut zu haben. Die Durchsuchungen sind ein weiterer Schritt im Kampf gegen Rechtsextremismus und sollen dazu beitragen, die Gefahr durch solche Gruppierungen einzudämmen.

Die Polizei betont, dass die Maßnahmen präventiven Charakter haben und die öffentliche Sicherheit gewährleisten sollen. Weitere Details zu den Durchsuchungen und den beschuldigten Personen werden im Laufe des Tages erwartet.

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