Münchner Polizei entdeckt mutmaßlichen Einbrecher unter Bett mit wertvoller Beute
In einem Mietshaus im Münchner Stadtteil Trudering hat die Polizei am Sonntagabend einen spektakulären Fund gemacht. Ein 34-jähriger mutmaßlicher Einbrecher hatte sich nach einem Einbruch unter einem Bett versteckt, wurde jedoch von den Beamten entdeckt. Bei ihm fanden die Ermittler eine beachtliche Beute: Gold- und Silberbarren, Schmuck sowie Bargeld im Gesamtwert von mehr als 100.000 Euro.
Nachbarin hört verdächtige Geräusche und alarmiert die Polizei
Gegen 21.50 Uhr am Sonntagabend bemerkte eine aufmerksame Bewohnerin des Wohnblocks ungewöhnliche Geräusche aus der Nachbarwohnung. Da sie wusste, dass der eigentliche Mieter sich im Urlaub befand und die Wohnung eigentlich leer sein sollte, verständigte sie umgehend den Polizeinotruf. Mehrere Streifenwagen fuhren daraufhin umgehend zum Tatort in Trudering.
Einbrecher hat keine Fluchtmöglichkeit und versteckt sich unter dem Bett
Die Polizeibeamten fanden die Wohnungstür im ersten Obergeschoss verschlossen vor. Mit Hilfe eines Ersatzschlüssels, den sie von der alarmierten Nachbarin erhielten, betraten sie die Wohnung. Dort bot sich ihnen ein chaotisches Bild: Schränke und Schubladen waren durchwühlt, doch vom Täter fehlte zunächst jede Spur. „Der Einbrecher hatte zu wenig Zeit, um zu fliehen, da wir bereits vor der Tür standen“, erklärte eine Polizeisprecherin am Montag. Als einzige Möglichkeit blieb dem Mann, sich in der Wohnung zu verstecken.
Polizei durchsucht alle Zimmer und findet den Verdächtigen
Die Polizisten durchsuchten systematisch alle Räume der Wohnung. Im Schlafzimmer hatten sie schließlich Erfolg: Unter dem Bett des Mieters entdeckten sie den 34-Jährigen. Der in München lebende Bulgare hatte die wertvolle Beute noch bei sich. Die sichergestellten Gegenstände umfassten:
- Goldbarren
- Silberbarren
- Verschiedene Schmuckstücke
- Eine beträchtliche Menge Bargeld
Der Gesamtwert dieser Beute wird auf über 100.000 Euro geschätzt.
Verdächtiger wird vorläufig festgenommen und droht Untersuchungshaft
Der 34-Jährige wurde umgehend vorläufig festgenommen und in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Im Laufe des Montags sollte er einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Interessanterweise ist der Verdächtige bei der Polizei bisher nicht aktenkundig gewesen. Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 53.
Dieser Vorfall zeigt einmal mehr, wie wichtig die Wachsamkeit von Nachbarn bei der Verhinderung von Straftaten sein kann. Die schnelle Reaktion der Bewohnerin und das entschlossene Vorgehen der Polizei führten dazu, dass der mutmaßliche Einbrecher noch am Tatort gestellt werden konnte und die wertvolle Beute sichergestellt wurde.



