Einbruch bei Affenbaby Punch: Polizei nimmt zwei Männer fest
Tokio (Japan) – Affenbaby Punch ist ein Star im Internet. Der kleine Wuschel-Makake aus dem japanischen Zoo Ichikawa wurde nach seiner Geburt von seiner Mutter verstoßen. Trost fand das Makakenjunge (etwa zehn Monate alt) bei einem Stofftier-Orang-Utan. Die herzzerreißenden Bilder gingen rasant um die Welt. Jetzt drang ein Mann (24) aus den USA in das Gehege des kleinen Affen ein. Einbruch bei Punch! Ein Begleiter (27) filmte die verbotene Aktion. Wollten die jungen Männer mithilfe des Äffchens zweifelhafte Berühmtheit im Netz erlangen? Die Polizei nahm die Eindringlinge fest.
So lief der Einbruch ab
Auf der Plattform X sieht man in Videos, wie einer der Männer – verkleidet mit einem plüschigen gelb-blauen Smiley-Kostüm – über den Zaun des Affengeheges klettert und sich die mehrere Meter hohe Mauer hinunterfallen lässt. Dabei fällt ihm die große Smiley-Maske kurz vom Kopf. Mit einem Plüschtier in der Hand, das aussieht wie sein Kostüm, geht der Eindringling auf die Tiere zu und bewegt sich offenbar einige Minuten frei in dem Gehege. Dann wird er von einem Zoowärter am Arm gefasst und weggeführt.
Männer filmten den Einbruch bei Punch
Die Polizei gab später an, dass es sich bei dem ungebetenen Gast um einen 24-jährigen Studenten handeln soll. Sein Begleiter, der filmte, sei nach eigenen Angaben ein 27-jähriger Sänger. Die Männer hatten laut Polizei keine Ausweise bei sich und hätten zunächst falsche Namen genannt. Die Polizei wirft ihnen Hausfriedensbruch vor. Punch und seiner Familie ist dem Augenschein nach nichts passiert.
Affenbaby hat eine riesige Fan-Gemeinde
Die traurige Geschichte vom kleinen Makaken hat dem Zoo nach dessen Geburt im Juli 2025 einen Besucheransturm beschert, darunter auch viele ausländische Touristen. Seitdem der Zoo Punch mit seinem Plüschtier auf der Plattform X präsentiert hat, geht der Hashtag „#HangInTherePunch“ (etwa: Lass dich nicht unterkriegen, Punch!) viral. Der Andrang vor dem Gehege des Äffchens Punch ist so groß, dass der Zoo eingreifen musste. „Bitte halten Sie sich an die 10-Minuten-Regel für die erste Reihe“, schrieb der Tierpark auf X. Heißt: Besucher sollen nach zehn Minuten Platz für die Nächsten machen. Die Männer aus den USA hielten sich an gar keine Regel.



