Spandau-Ballet-Sänger Davidson zu 14 Jahren Haft verurteilt
Ex-Spandau-Ballet-Sänger zu 14 Jahren Haft verurteilt

Der kurzzeitige Sänger der Band Spandau Ballet, Ross Davidson, ist zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden. Der 38-Jährige, der auch unter dem Künstlernamen Ross Wild bekannt ist, wurde unter anderem wegen Vergewaltigung und versuchter Vergewaltigung schuldig gesprochen. Das Strafmaß wurde am Nachmittag in London verkündet, wie die Nachrichtenagentur PA berichtete. Insgesamt wurde Davidson zu 14 Jahren Haft verurteilt.

Schwere Vorwürfe gegen den Musiker

Die Jury in London befand den 37-Jährigen in mehreren Anklagepunkten für schuldig. Dazu gehörten neben Vergewaltigung und versuchter Vergewaltigung auch weitere sexuelle Übergriffe sowie Voyeurismus. Die Taten erstreckten sich über einen Zeitraum von August 2013 bis Dezember 2019 und betrafen insgesamt sechs Frauen.

Karriere bei Spandau Ballet

Davidson war im Jahr 2018 nach dem Ausscheiden von Frontmann Tony Hadley für einige Monate Lead-Sänger der legendären britischen Band. Vor seiner kurzlebigen Karriere mit Spandau Ballet trat Davidson beim Queen-Musical „We Will Rock You“ im Londoner West End auf. Als die Band in den frühen 80er Jahren ihre größten Erfolge feierte, war er noch nicht einmal geboren.

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Staatsanwaltschaft wirft Davidson „Sex auf Abruf“ vor

Staatsanwalt Richard Hearnden hatte dem „charmanten und charismatischen“ Davidson vorgeworfen, von Frauen „Sex auf Abruf“ erwartet zu haben. Wenn er nicht bekommen habe, was ihm seiner Meinung nach zustand, habe er zu Vergewaltigung und sexueller Nötigung gegriffen, so der Ankläger. Davidson hatte die Vorwürfe mit einer Ausnahme abgestritten.

Das Urteil fiel am 30. April 2026. Die Opfer zeigten sich erleichtert über die Verurteilung. Der Fall hatte in Großbritannien für großes Aufsehen gesorgt.

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