Fabian-Prozess: Freund sagt, er wäre nicht mit Fremden mitgegangen
Fabian-Prozess: Freund verneint Mitgehen mit Fremden

Im Prozess um den gewaltsamen Tod des achtjährigen Fabian am Landgericht Rostock hat am vierten Verhandlungstag die Befragung von Freunden des Jungen im Mittelpunkt gestanden. Der Richter wollte von den Kindern wissen, ob sie mit einem Fremden mitgegangen wären. Ein Freund Fabians antwortete klar mit „Nee“.

Freundeskreis im Fokus

Der Vorsitzende Richter befragte mehrere Freunde Fabians, um das Verhalten des Jungen vor seiner Tat besser einschätzen zu können. Die Zeugen sollten Auskunft darüber geben, wie Fabian auf Fremde reagierte und ob er möglicherweise leicht zu beeinflussen war. Ein Freund, der mit Fabian häufig spielte, sagte aus, dass Fabian immer vorsichtig gewesen sei und nicht einfach mit Unbekannten mitgegangen wäre.

Aussage des Freundes

„Nee, ich wäre nicht mit einem Fremden mitgegangen“, sagte der Freund auf die Frage des Richters. Er betonte, dass Fabian ebenfalls sehr misstrauisch gegenüber Fremden gewesen sei. Die Aussage stützt die Theorie der Verteidigung, dass Fabian nicht freiwillig mit der Angeklagten mitgegangen sein könnte.

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Angeklagte zeigt wenig Emotion

Die Angeklagte, die des Mordes an Fabian beschuldigt wird, verfolgte die Verhandlung mit unbewegter Miene. Ihr schienen die Worte der Mutter des Jungen, die am Vortag ausgesagt hatte, kaum nahe zu gehen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr vor, Fabian in ihre Wohnung gelockt und dort getötet zu haben.

Der Prozess wird fortgesetzt. Weitere Zeugen, darunter auch andere Kinder aus dem Umfeld Fabians, sollen in den kommenden Tagen gehört werden. Das Urteil wird in einigen Wochen erwartet.

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