Polizei Brandenburg fahndet mit Täterporträt nach mutmaßlichem Sexualstraftäter
Ein besonders schwerwiegender Fall von mutmaßlichem Kindesmissbrauch beschäftigt derzeit die Ermittler der Brandenburger Polizei. Im Mittelpunkt der Fahndung steht ein bisher unbekannter Mann, der sich im April 2025 in Schwedt an einem zwölfjährigen Mädchen vergangen haben soll. Die Polizeidirektion Ost hat nun ein subjektives Täterporträt veröffentlicht, um die Identität des Verdächtigen aufzuklären.
Die Tat ereignete sich im April 2025 in Schwedt
Laut Angaben des Dezernats Schwere Kriminalität der Kriminalpolizei Ost soll der unbekannte Täter am 7. April 2025 die Zwölfjährige in der Nähe der ehemaligen Uckermark-Passagen angesprochen haben. Nach ersten Ermittlungsergebnissen fotografierte der Mann das Mädchen anschließend und beging sexuelle Handlungen an dem Kind. Die Tat hat die Einwohner von Schwedt zutiefst erschüttert und löste umfangreiche polizeiliche Ermittlungen aus.
Subjektives Täterprofil als wichtiges Ermittlungsinstrument
Für die Fahndung steht den Ermittlern ein sogenanntes subjektives Täterporträt zur Verfügung. Dieses wurde auf Grundlage von Zeugenaussagen und Ermittlungserkenntnissen erstellt und zeigt das mutmaßliche Erscheinungsbild des Verdächtigen. Die Polizei hofft, dass sich durch die Veröffentlichung dieses Porträts neue Hinweise zur Identität des Mannes ergeben. Der Tatverdächtige steht im dringenden Verdacht, sich sexuell an dem minderjährigen Mädchen vergangen zu haben.
Polizei bittet um Mithilfe der Bevölkerung
Die Brandenburger Polizei appelliert an die Öffentlichkeit, bei der Identifizierung des abgebildeten Mannes zu helfen. Wer die Person erkennt oder Informationen zum Aufenthaltsort des Verdächtigen hat, wird gebeten, sich umgehend mit den Ermittlungsbehörden in Verbindung zu setzen. Kontaktmöglichkeiten bestehen unter der Telefonnummer 03984-350 bei der Polizeiinspektion Uckermark. Alternativ können Hinweise auch über die Internetwache der Brandenburger Polizei übermittelt werden.
Die Ermittler betonen, dass jeder noch so kleine Hinweis entscheidend zur Aufklärung dieser schweren Straftat beitragen kann. Die Polizei nimmt alle Informationen vertraulich entgegen und garantiert den Informanten diskretes Vorgehen. Der Fall wird mit höchster Priorität bearbeitet, um den Täter schnellstmöglich zur Rechenschaft zu ziehen und weitere Straftaten zu verhindern.



