Ermittlungen nach Verkehrsunfall mit Fahrerflucht in Hohenmölsen
Im Burgenlandkreis ermittelt die Polizei nach einem schwerwiegenden Vorfall, bei dem ein neunjähriger Junge auf seinem Schulweg in Hohenmölsen von einem Pkw angefahren wurde. Der Unfall ereignete sich am Freitagmorgen, dem 6. März 2026, gegen 7 Uhr, als das Kind mit seinem Tretroller die Dr.-Walter-Friedrich-Straße überquerte.
Ablauf des Vorfalls und Reaktion des Fahrers
Laut Polizeiangaben erfasste der Wagen den Jungen, während dieser die Straße überquerte. Der etwa 40 Jahre alte Autofahrer hielt zunächst an und erkundigte sich nach dem Gesundheitszustand des verletzten Kindes. Anschließend setzte er seine Fahrt fort, ohne weitere Hilfe zu leisten oder seine Personalien zu hinterlassen. Dieses Verhalten wird nun als Fahrerflucht gewertet, weshalb die Ermittlungen intensiviert wurden.
Folgen für das Kind und medizinische Versorgung
Nach dem Unfall begab sich der Junge zur nahegelegenen Grundschule, wo umgehend der Rettungsdienst alarmiert wurde. Die Sanitäter behandelten die Verletzungen des Kindes vor Ort ambulant. Eine stationäre Aufnahme im Krankenhaus war nicht erforderlich, doch die genaue Art und Schwere der Verletzungen wurden nicht detailliert öffentlich gemacht. Die Polizei betont, dass der Vorfall unterstreicht, wie wichtig erhöhte Aufmerksamkeit im Straßenverkehr, insbesondere in Schulnähe, ist.
Die Ermittlungen der Polizei konzentrieren sich nun auf die Identifizierung des Fahrers und die Klärung der Umstände, die zu dem Unfall führten. Zeugen werden aufgerufen, sich bei den Behörden zu melden, um bei der Aufklärung zu helfen.



