Festnahme am Bremer Hauptbahnhof: Verdächtiger nach versuchter Vergewaltigung in U-Haft
Bei einer routinemäßigen Kontrolle am Bremer Hauptbahnhof haben Zivilbeamte am Montagnachmittag einen 33-jährigen Mann festgenommen, der im Verdacht steht, Ende Januar eine versuchte Vergewaltigung auf einer Zugtoilette begangen zu haben. Der Verdächtige, der bereits als mehrfacher Dieb in Geschäften am Hauptbahnhof bekannt war, wurde umgehend in Untersuchungshaft genommen, wie die Bundespolizei in einer aktuellen Mitteilung bestätigte.
Vorfall auf der Zugtoilette: Frau wehrte sich erfolgreich
Laut Ermittlungen soll der Mann Ende Januar einer Reisenden auf eine Zugtoilette gefolgt sein und dort einen Übergriff versucht haben. Die betroffene Frau konnte sich jedoch erfolgreich zur Wehr setzen, woraufhin der Täter von ihr abließ und mit ihrem Geldbeutel flüchtete. Das Amtsgericht Stadthagen hatte daraufhin einen Haftbefehl gegen den 33-Jährigen erlassen, doch bis zu seiner Festnahme fehlte von ihm jede Spur.
Zufällige Entdeckung bei Kontrolle
Die Festnahme erfolgte eher zufällig, als Zivilbeamte den Mann vor dem Bremer Hauptbahnhof kontrollierten, weil er in der Vergangenheit mehrfach Ladendiebstähle in Geschäften des Bahnhofs begangen hatte. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten fest, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag, und nahmen ihn umgehend fest. Dies unterstreicht die Bedeutung von Routinekontrollen bei der Aufklärung schwerer Straftaten.
Der Verdächtige sitzt nun in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen zu dem Vorfall auf der Zugtoilette weiterlaufen. Die Bundespolizei betont, dass solche Fälle ernst genommen werden und die Sicherheit der Reisenden oberste Priorität hat. Die genauen Umstände des Übergriffs werden derzeit noch geprüft.



