Feuerwehr-Einsätze in Uckermark: Kontrolliertes Abbrennen gerät außer Kontrolle
Feuerwehr-Einsätze in Uckermark: Brände auf Privatflächen

Feuerwehren verhindern Schlimmeres bei Bränden in der Uckermark

In der Uckermark mussten die Freiwilligen Feuerwehren von Prenzlau und Angermünde innerhalb kurzer Zeit zu zwei Brandeinsätzen ausrücken. Beide Vorfälle ereigneten sich auf Grünflächen und konnten durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte unter Kontrolle gebracht werden. Verletzt wurde bei den hitzigen Angelegenheiten glücklicherweise niemand.

Kontrolliertes Abbrennen gerät außer Kontrolle

Am 19. März gegen Mittag geriet auf einem Privatgrundstück im Bereich Bündigershof bei Prenzlau eine Grünfläche in Brand. Der Hausbesitzer hatte laut ersten Erkenntnissen der Feuerwehr versucht, Gras durch kontrolliertes Abflämmen zu entfernen. Die Flammen breiteten sich jedoch derart schnell aus, dass der Eigentümer die Situation nicht mehr beherrschen konnte.

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Prenzlau wurden alarmiert und konnten den Brand nach ihrem Eintreffen erfolgreich löschen. Durch ihr schnelles Handeln wurde verhindert, dass sich das Feuer auf angrenzende Gebäude oder weitere Flächen ausbreitete.

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Wiesenbrand an der Bundesstraße 2

Bereits am Vortag, dem 18. März, waren die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Angermünde gefordert. Dort standen etwa 400 Quadratmeter Wiesenfläche zwischen der Bundesstraße 2 und der Kleingartenanlage „Am Kamp“ in Flammen.

Die Feuerwehrleute konnten auch diesen Brand unter Kontrolle bringen und eine Ausweitung auf die nahegelegene Kleingartenanlage verhindern. Zur genauen Ursache dieses Wiesenbrandes wird derzeit noch ermittelt. Die Untersuchungen laufen sowohl in Prenzlau als auch in Angermünde weiter.

Hintergrund und Sicherheitshinweise

Die beiden Einsätze innerhalb von 24 Stunden zeigen, wie schnell kontrolliertes Feuer außer Kontrolle geraten kann. Besonders in der trockenen Jahreszeit besteht erhöhte Brandgefahr auf Wiesen und landwirtschaftlichen Flächen.

Die Feuerwehren weisen darauf hin, dass das Abbrennen von Gras und anderen Pflanzenresten besondere Vorsicht erfordert und in vielen Fällen sogar genehmigungspflichtig ist. Hausbesitzer und Landwirte sollten sich vor solchen Arbeiten unbedingt bei den zuständigen Behörden über die rechtlichen Bestimmungen und Sicherheitsvorkehrungen informieren.

Die schnelle Reaktion der Freiwilligen Feuerwehren in beiden Fällen hat Schlimmeres verhindert und zeigt die wichtige Rolle des Ehrenamtes im Brandschutz. Die Ermittlungen zu den genauen Ursachen beider Brände werden fortgesetzt.

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