Gartenlaube in Sternberg bei Feuer komplett zerstört – Polizei ermittelt Brandstiftung
In der Gartenanlage Ravenswinkel in Sternberg ist am Dienstagabend ein verheerender Brand ausgebrochen, der eine Gartenlaube vollständig zerstört hat. Die Freiwillige Feuerwehr Sternberg rückte kurz nach 21 Uhr aus, um das Feuer zu bekämpfen, das sich rasch auf das sechs mal fünf Meter große Holzbauwerk mit Wellblechdach ausbreitete.
Feuerwehr bringt Brand unter Kontrolle
Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Sternberg konnten das Feuer nach intensiven Löscharbeiten unter Kontrolle bringen und löschen. Unterstützt wurden sie dabei von den Einsatzkräften der Brüeler Wehr und dem Rettungsdienst des Landkreises. Der Einsatz dauerte bis etwa 23 Uhr an und erforderte den koordinierten Einsatz aller Beteiligten, um eine Ausbreitung auf benachbarte Grundstücke zu verhindern.
Polizei ermittelt wegen vorsätzlicher Brandstiftung
Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 10.000 Euro. Laut Polizeisprecher Felix Zgonine ist die Brandursache noch unklar, jedoch gibt es einen konkreten Verdacht. „Offensichtlich war keine Elektronik im Schuppen vorhanden, weswegen die Polizei wegen vorsätzlicher Brandstiftung ermittelt“, erklärte Zgonine am Mittwoch. Bislang liegen keine Hinweise auf einen Täter vor, und die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.
Zeugenaufruf der Polizei
Die Polizei bittet dringend um Zeugenhinweise, die zur Aufklärung des Falls beitragen könnten. Personen, die am Dienstagabend in der Gegend der Gartenanlage Ravenswinkel in Sternberg unterwegs waren oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Sternberg unter der Telefonnummer 03847 43270 zu melden. Jede Information, auch wenn sie zunächst unbedeutend erscheint, könnte für die Ermittlungen entscheidend sein.
Details zum Brandobjekt
Die betroffene Gartenlaube war in einer verwahrlosten Zustand und wurde in Holzbauweise mit einem Wellblechdach errichtet. Durch das Feuer brannte sie vollständig nieder, was die schnelle Ausbreitung der Flammen begünstigte. Die Einsatzkräfte betonten, dass die Lage aufgrund der Bauweise und des trockenen Materials besonders gefährlich war, aber durch ihr entschlossenes Handeln Schlimmeres verhindert werden konnte.
Die örtlichen Behörden und die Feuerwehr appellieren an die Bevölkerung, wachsam zu sein und verdächtige Aktivitäten in Gartenanlagen oder auf unbewohnten Grundstücken umgehend zu melden, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.



