Geflohener Forensik-Insasse stellt sich am Flughafen BER
Geflohener Forensik-Insasse stellt sich am BER

Ein geflohener Insasse des Kölner Maßregelvollzugs hat sich am Freitagabend am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) der Polizei gestellt. Der 44-jährige gehörlose Mann war am Mittwoch bei einem begleiteten Ausgang in Köln entkommen und konnte sich nur mit ukrainischer Gebärdensprache verständigen.

Selbstständige Kontaktaufnahme

Nach gut zwei Tagen auf der Flucht wandte sich der 44-Jährige im Flughafengebäude mit Handzeichen an eine Polizeistreife, bat um Hilfe und wies sich auf Nachfrage aus. Die Beamten nutzten eine elektronische Textübersetzung zur Kommunikation. Eine anschließende Überprüfung ergab, dass nach dem Mann gefahndet wurde.

Hintergrund der Flucht

Der Mann war aus dem Maßregelvollzug in Köln geflohen, wo er wegen einer Gewalttat untergebracht war. Die Flucht löste eine großangelegte Fahndung aus, die nun mit seiner Festnahme endete. Die genauen Umstände der Flucht und die Dauer des Ausgangs werden derzeit von den Behörden untersucht.

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