Polizei deckt geheime Drogen-WG in München-Laim auf: Kokain, Bargeld und Waffen sichergestellt
Geheime Drogen-WG in München aufgedeckt: Kokain und Waffen

Polizei deckt geheime Drogen-WG in München-Laim auf: Kokain, Bargeld und Waffen sichergestellt

In einem Mietshaus im Münchner Stadtteil Laim hat die Polizei eine geheime Dealer-Wohnung aufgedeckt und dabei eine beachtliche Menge an Rauschgift, Bargeld und Waffen sichergestellt. Zwei in München lebende Italiener im Alter von 39 und 44 Jahren wurden festgenommen und sitzen nun in Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt Stadelheim. Die Nachbarn der Wohnung hatten laut Polizeiangaben keinerlei Verdacht geschöpft, da die Männer bislang nur durch Bagatelldelikte wie Schwarzfahren aufgefallen waren und ein unauffälliges Leben führten.

Drogen-Razzia mit überraschendem Fund

Zivilfahnder aus dem Altstadtrevier, der Polizeiinspektion 11, durchsuchten die Wohnung im Rahmen einer Razzia und entdeckten dabei 100 Gramm Kokain, 150 Gramm Marihuana sowie 150 Gramm Haschisch. Neben den Drogen fanden die Beamten rund 25.000 Euro in Bargeld, das in typischer kleiner Stückelung für Drogengeschäfte deponiert war. Besonders alarmierend war der Fund eines Schlagrings und eines Kampfmessers, die griffbereit in der Nähe der Drogen lagerten. Laut Polizeisprecher Tobias Schulz deutet dies darauf hin, dass die Verdächtigen ihren Lagerbestand im Fall eines ungebetenen Besuchs oder vor Konkurrenz verteidigen wollten.

Juristische Konsequenzen: Mindestens fünf Jahre Haft drohen

Die beiden Verdächtigen ließen sich widerstandslos festnehmen und befinden sich nun in getrennten Zellen in der JVA Stadelheim. Juristisch besteht der Verdacht des bewaffneten Drogenhandels in nicht geringer Menge. Gemäß § 30a Abs. 2 Nr. 2 des Betäubungsmittelgesetzes droht den Männern im Fall einer Verurteilung eine Freiheitsstrafe von mindestens fünf Jahren. Polizeisprecher Schulz betonte, dass solche Fälle in München konsequent verfolgt werden, um den Drogenhandel einzudämmen und die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.

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Die Ermittlungen laufen derzeit auf Hochtouren, um mögliche Verbindungen zu weiteren kriminellen Netzwerken aufzudecken. Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, verdächtige Aktivitäten umgehend zu melden, um ähnliche Verbrechen zu verhindern. Dieser Fall unterstreicht erneut die Bedeutung von Wachsamkeit und Zusammenarbeit zwischen Bürgern und Behörden im Kampf gegen die Drogenkriminalität.

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