Große Abenteuer auf dem Spielplatz: Beim Sprung von der Schaukel wird ein Kind schnell zum fliegenden Superman und beim Buddeln im Sandkasten träumt es sich zu großen Schätzen. Für ein Kita-Kind in Berlin ist zumindest letzteres in Erfüllung gegangen. Und wäre es nicht in der Hauptstadt gewesen, sondern auf einer fernen Südsee-Insel, wäre der Fund glatt als Piratenschatz durchgegangen: ein Goldbarren, mehrere Silbermünzen, dazu Goldschmuck und Luxusuhren sowie 6.000 Euro in bar – all das holte ein Kind aus der Erde und unter Büschen hervor und ließ sich von den anderen Mädchen und Jungen aus seiner Kita-Gruppe natürlich mächtig stolz für seinen Schatzsucher-Erfolg feiern. Die Freude währte jedoch nur kurz.
Erzieherin und Vater rufen Polizei
Eine Erzieherin sammelte gemeinsam mit einem Vater alles ein und verständigte die Polizei. Die Beamten prüfen nun, ob es sich um Diebesgut handelt. Nach Worten einer Sprecherin verlief eine erste Abfrage negativ – also vielleicht doch ein herrenloser Piratenschatz? Die Ordnungshüter vermuten künftig noch mehr Ausgräber: „Mal ehrlich – wer schaut beim nächsten Spielplatzbesuch nicht ein bisschen genauer ins Gebüsch?“
Fundgegenstände im Detail
Zu den gefundenen Gegenständen zählen ein Goldbarren, mehrere Silbermünzen, Goldschmuck, Luxusuhren und 6.000 Euro Bargeld. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Eigentümer, sich zu melden. Der Vorfall ereignete sich in Berlin, genauer Ort wird nicht genannt.



