Berlin – Sie wurden auf bestialische Art vergewaltigt, erniedrigt, gefoltert, verstümmelt und ermordet. Doch trotz der überwältigenden Beweislage verschließt ein großer Teil der Weltöffentlichkeit die Augen vor den Verbrechen, die seit dem 7. Oktober 2023 hunderten Israelis, vor allem jungen Frauen, von palästinensischen Terroristen angetan wurden.
Zwei Jahre Aufarbeitung
Damit das Leid israelischer Mädchen und Frauen, aber auch Männer nicht länger ignoriert oder gar geleugnet werden kann, hat eine Kommission zwei Jahre lang das unvorstellbare Grauen aufgearbeitet, was ihnen angetan wurde. Experten werteten tausende Zeugenaussagen, zehntausende Fotos und Videos sowie Material aus UN-Untersuchungen aus. Ein Bericht belegt nun, wie palästinensische Terroristen aus dem Gazastreifen systematisch sexuelle Gewalt gegen ihre Opfer einsetzten und ein Menschheitsverbrechen begingen.
Das Nova-Musikfestival: Ort des Grauens
Die Grausamkeit der Verbrechen übersteigt das, was Zeitungen im Regelfall veröffentlichen. BILD hat sich dennoch entschlossen, Ausschnitte aus dem Bericht zu dokumentieren, damit die Öffentlichkeit das volle Ausmaß des Grauens erfährt, das am 7. Oktober 2023 und danach von palästinensischen Terroristen an zumeist jüdischen Opfern verübt wurde.
Am Morgen des palästinensischen Angriffs auf Israel überquerten tausende Terroristen die Grenzanlagen, drangen in Dörfer ein und stürmten ein Musikfestival. Insgesamt ermordeten die Terroristen an diesem Tag etwa 1200 Israelis und verschleppten 250, darunter auch Frauen, Kinder und Greise, nach Gaza.
Der wohl schlimmste Ort des Grauens war das Nova-Musikfestival, auf dem hunderte junger Israelis friedlich feierten und von den Terroristen überrascht wurden. Die palästinensischen Angreifer hatten das Festival-Gelände und damit auch zahlreiche Besucher stundenlang in ihrer Gewalt. Im neuen Bericht über sexuelle Gewalt werden zahlreiche barbarische Verbrechen dokumentiert, die von den Männern aus Gaza begangen wurden:
- Ein Zeuge erinnert sich daran, wie ein Lieferwagen auf dem Gelände anhielt: „Mehrere Terroristen stiegen aus. Sie zogen eine Frau aus dem Fahrzeug. Ich sah, wie sie sie vergewaltigten. Während sie sie vergewaltigten, hörten wir sie schreien. Dann ermordeten sie sie. Und dann vergewaltigten sie sie erneut, sogar nachdem sie sich nicht mehr bewegte.“
- Eine Zeugin beschreibt eine Gruppenvergewaltigung einer Frau: Sie „wurde gezwungen, sich vornüberzubeugen“, woraufhin der Täter sie an einen anderen weiterreichte. „Sie war noch am Leben, stand auf ihren Füßen“, mit Blut, das ihren Rücken hinunterlief. Der Angreifer „zog sie an den Haaren“. Der Zeugin zufolge „drang jemand in sie ein und schoss ihr in den Kopf, während er noch in ihr war“.
Vergewaltigung und Folter an Männern
Ein Mann sagte aus, wie er von mehreren palästinensischen Terroristen vergewaltigt und gefoltert wurde – ein Lügendetektor-Test bestätigte seine Aussagen: „Sie spuckten uns ins Gesicht, demütigten uns, sagten Dinge über Juden. Irgendwann war ich allein, mit dem Kopf auf dem Boden. Zuerst wehrte ich mich, bis ich so hart gegen den Kopf geschlagen wurde, dass ich das Gefühl hatte, ich verliere mich selbst, und je mehr ich mich wehrte, desto härter schlugen sie mich. Sie verletzten meine Genitalien … (...) Ich weiß nicht, was sie vorher genommen hatten, sie waren wie Tiere. In der letzten Phase hatte ich das Gefühl, sie ließen mich einfach dort liegen. Es waren mehrere, und sie genossen es wirklich. Sie lachten, sie waren richtig zufrieden, als wäre ich ihre Sexpuppe. Es fühlte sich an, als wären alle Grenzen gebrochen … Es gab keine Grenzen. Ich war komplett nackt. Sie taten mit mir, was sie wollten.“
Leichenfunde und Verstümmelungen
Ein Mann beschreibt, wie er die Leiche einer Frau barg: „Ich werde das noch eine Million Mal erzählen, aber das ist das Schwerste für mich [Tränen]. Sie lag nackt auf dem Boden, mit Schusswunden an Hand und Schulter sowie im Intimbereich. Ich begann, mit ihr zu sprechen, als wäre sie noch am Leben. Ich fragte sie um Erlaubnis, ihr Kleidung anzuziehen. Ich wollte sie anziehen, weil ich sie als Vater betrachtete, als Vater meiner siebenjährigen Tochter (...) Ich wollte es so respektvoll wie möglich tun (...) Wenn jemand wissen will, wie die Hölle aussieht, kann ich es ihm sagen.“
Ein freiwilliger Helfer berichtet von einer anderen Leiche einer nackten Frau: „Es gab einen Fall, den ich nie vergessen werde. Ich konnte ihre Beine nicht schließen, um sie in den Sack zu legen. [Interviewer: „Wegen der Leichenstarre?“] Nein, nein, es war etwas anderes. Sie hatten verschiedene Dosen in sie eingeführt. Ihre Beine waren gespreizt. Ich schaute genauer hin: Sie war halb nackt, und sie hatten Blechdosen in ihren Genitalbereich eingeführt.“
Ein weiterer Ersthelfer sagte aus, er habe die Leiche eines Mannes gesehen, dessen abgetrennte männliche Genitalien in dessen Mund gesteckt worden waren.
Verbrechen in den Kibbutzim
Nicht nur auf dem Nova-Musikfestival kam es zu brutalsten Vergewaltigungen und sexueller Folter und Verstümmelung israelischer Frauen und Männer durch palästinensische Terroristen. Auch in den überfallenen Kibbutz-Dörfern verübten sie bestialische Verbrechen.
Im Kibbutz Be’eri fand ein Freiwilliger eine Frauenleiche in einem Haus: „Im Zimmer lagen Messer, Skalpelle, ein Hammer, eine Axt, Schraubenzieher, Werkzeuge, Haushaltswerkzeuge. All diese Gegenstände waren in den Körper eingeführt. Der Körper war vollständig verstümmelt.“
Ein anderer Freiwilliger beschrieb den Fund einer nackten und gefesselten Frauenleiche in einem Haus: „Ihre Hände waren mit Metalldraht hinter dem Rücken gefesselt. Sie war an ein Bett gefesselt … Ich weiß nicht, ob sie stand, aber sie könnte auf einem Bett gesessen haben … So gefesselt … und sie war einfach nackt.“
Geiseln im Gazastreifen
Auch zahlreiche Geiseln, vor allem Frauen, berichten von Vergewaltigungen durch ihre palästinensischen Entführer und Bewacher im Gazastreifen. Dabei machten die Islamisten auch vor Minderjährigen nicht halt und zwangen sie zu perversen und erniedrigenden Handlungen.
Zwei zurückgekehrte Geiseln, die beide minderjährig und miteinander verwandt waren, berichteten, dass sie gezwungen wurden, „sexuelle Handlungen aneinander vorzunehmen“. Sie wurden Berichten zufolge von ihren Entführern gezwungen, sich auszuziehen, woraufhin die Entführer ihre intimen Bereiche berührten und ihre Genitalien auspeitschten.
Ein Zeugnis gegen das Vergessen
Die in diesem Artikel dokumentierten Fälle stellen nur einen Bruchteil der Verbrechen dar, die im neuen Bericht geschildert werden. Die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton äußerte sich in einem Vorwort zur Arbeit der Kommission:
„Die Geschichte hat uns gezeigt, dass sexuelle Gewalt im Krieg allzu oft verborgen, verharmlost oder aus den historischen Aufzeichnungen getilgt wird. Dieser Bericht ist ein Zeugnis gegen dieses Auslöschen. Er gibt Opfern und Überlebenden eine Stimme, dokumentiert den systematischen Charakter dieser Verbrechen und vertieft unser Verständnis für den tiefgreifenden Schaden, den sie anrichten – nicht nur bei einzelnen Menschen, sondern auch bei Familien, Gemeinschaften und künftigen Generationen. Sein Beitrag zu Gerechtigkeit und historischer Erinnerung wird fortbestehen.“
Der Bericht wurde von der „Zivilen Kommission zu den Verbrechen der Hamas gegen Frauen und Kinder am 7. Oktober“ ausgearbeitet. Die Organisation wurde gegründet, um die Verbrechen der Hamas-Terroristen und ihren Komplizen zu dokumentieren. Sie wird von der israelischen Menschenrechtsexpertin Cochav Elkayam-Levy geleitet.



