Schwerer Vorfall vor Hamburger Schule: Jugendlicher mit Messer verletzt
In Hamburg-Groß Flottbek hat sich am Mittag ein gewalttätiger Vorfall vor einer Schule ereignet, der einen 14-jährigen Jungen schwer verletzt zurückließ. Nach ersten Informationen der Polizei kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen, bei der der 14-Jährige mehrere Messerstiche erlitt.
Notarzt musste Jungen reanimieren
Der verletzte Teenager wurde sofort von Sanitätern und einem Notarzt versorgt, die ihn vor Ort reanimieren mussten. Anschließend wurde er in ein Krankenhaus gebracht, wo er notoperiert wird. Sein Zustand wird als schwer beschrieben.
Polizei sperrte weiträumig ab und nahm Täter fest
Die Polizei wurde gegen 14 Uhr alarmiert und zog umgehend Streifenwagen aus dem gesamten Stadtgebiet zusammen. Der Bereich vor der Stadtteilschule Flottbek wurde weiträumig abgesperrt. Beamte durchsuchten die Umgebung und konnten nach aktuellen Ermittlungen einen mutmaßlichen Täter in der Nähe der Trabrennbahn festnehmen. Bei dem Festgenommenen soll es sich ebenfalls um einen Jugendlichen handeln.
Mordkommission übernimmt Ermittlungen
Die Hintergründe der Tat sind noch völlig unklar. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen. Seit dem Mittag sind Beamte mit Spürhunden im Einsatz, um die Tatwaffe zu finden. Die genauen Umstände des Streits werden derzeit intensiv aufgeklärt.
Der Vorfall hat die Schulgemeinschaft und den Stadtteil erschüttert. Die Polizei sicherte den Tatort umfassend und befragt Zeugen, um ein genaues Bild der Geschehnisse zu erhalten. Weitere Informationen werden im Laufe der Ermittlungen erwartet.



