Hund löst Bootsunfall auf Koberbachtalsperre aus
Ein ungewöhnlicher Vorfall hat sich am Freitag auf der Koberbachtalsperre im Landkreis Zwickau ereignet. Zwei 37-jährige Männer kenterten mit ihrem Kanu, nachdem ein Hund an Bord des Bootes seitlich herausgesprungen war. Das Tier brachte das Kanu dadurch aus dem Gleichgewicht, woraufhin es mit Wasser volllief und schließlich sank.
Rettungseinsatz mit Hubschrauber und Feuerwehr
Die Rettungskräfte, darunter die Feuerwehr und ein Rettungshubschrauber, wurden umgehend alarmiert. Sie holten die beiden Männer aus dem kalten Wasser der Talsperre und brachten sie sicher in einem Ruderboot an Land. Der Hund hatte sich währenddessen eigenständig ans Ufer retten können und blieb unverletzt.
Die beiden 37-Jährigen erlitten bei dem Unfall leichte Unterkühlungen und wurden zur medizinischen Versorgung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Ihr Zustand wird als stabil beschrieben. Parallel dazu bargen Feuerwehrleute das gekenterte Kanu aus dem Wasser, um weitere Gefahren für die Schifffahrt auf der Talsperre auszuschließen.
Ursache und Folgen des Zwischenfalls
Laut Polizeiangaben war der Hund der Auslöser für den Bootsunfall. Durch sein unerwartetes Herausspringen verlor das Kanu seine Stabilität, was zum Kentern führte. Dieser Vorfall unterstreicht die Bedeutung von Sicherheitsvorkehrungen beim Bootfahren mit Tieren an Bord.
Die Koberbachtalsperre, ein beliebtes Ausflugsziel in der Region, war kurzzeitig Schauplatz des Rettungseinsatzes, der jedoch ohne größere Verzögerungen für andere Wassersportler ablief. Die Behörden empfehlen, bei solchen Aktivitäten stets auf mögliche Risiken zu achten und insbesondere mit Haustieren an Bord besondere Vorsicht walten zu lassen.



