Keuchhusten-Rückgang in Sachsen-Anhalt: Deutlich weniger Fälle als im Vorjahr
Keuchhusten-Rückgang in Sachsen-Anhalt: Weniger Fälle

Keuchhusten-Rückgang in Sachsen-Anhalt: Deutlich weniger Fälle als im Vorjahr

Die Zahl der Keuchhustenfälle in Sachsen-Anhalt liegt in diesem Jahr bislang deutlich unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. In den ersten 13 Wochen des vorigen Jahres waren 295 Fälle erfasst worden. Jetzt sind es seit Jahresbeginn lediglich 178, wie aus einer aktuellen Übersicht des Robert Koch-Instituts hervorgeht.

Bundesweiter Trend zu weniger Keuchhustenfällen

Demnach trat der Keuchhusten auch bundesweit seltener auf: Nach 3.083 Fällen in den ersten 13 Wochen des Vorjahres wurden in diesem Jahr nur 2.628 Fälle registriert. Dieser Rückgang zeigt einen positiven Trend in der Entwicklung der Erkrankungszahlen.

Der hoch ansteckende Keuchhusten, gegen den geimpft werden kann, gilt traditionell als Kinderkrankheit. Allerdings können auch Erwachsene daran erkranken, was die Bedeutung von Impfungen für alle Altersgruppen unterstreicht.

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Gesundheitsrisiken und Verlauf der Erkrankung

Die häufigste Komplikation bei Keuchhusten ist eine Lungenentzündung, die insbesondere für Risikogruppen gefährlich werden kann. Der charakteristische Reizhusten kann über Monate anhalten und die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen.

Experten betonen, dass trotz des aktuellen Rückgangs die Wachsamkeit nicht nachlassen darf. Regelmäßige Impfungen bleiben ein zentraler Bestandteil der Präventionsstrategie gegen diese Infektionskrankheit.

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