Ilberstedt/MZ. – Ein Schreck am frühen Samstagmorgen für den Ilberstedter Mario Worofka: Kurz nach 7 Uhr klingelte sein Telefon. Zunächst dachte er an einen Notfall, doch ein Kunde informierte ihn, dass unbekannte Täter sein Firmenfahrzeug von oben bis unten mit Graffitis besprüht hatten.
Fahrzeug komplett verunstaltet
Windschutzscheibe, Fahrzeugflanken, Scheinwerfer und vor allem die polizeilichen Kennzeichen wurden von den Vandalen derart verunstaltet, dass der Transporter momentan nicht im öffentlichen Verkehr genutzt werden kann. Worofka, ehemaliger Inhaber einer Bernburger Gas-, Wasser- und Heizungsfirma, kann sich nicht vorstellen, wer für die mutwillige Beschädigung verantwortlich sein könnte. Er möchte auch keine Vermutungen anstellen.
Mehrere tausend Euro Schaden
Die Kosten für Reinigung und eventuelle Neulackierung lassen sich nach seinen Worten bisher schlecht einschätzen. Es müsse jedoch von mehreren tausend Euro Schadensumme ausgegangen werden. Der Kundendienstwagen wurde im Juni 2022 für 30.000 Euro angeschafft und wird täglich für Fahrten zu Kunden und Lieferanten genutzt.
Worofka hatte das Fahrzeug über Nacht ausnahmsweise auf der Lindenstraße (ehemalige Bundesstraße 185)/Ecke An den Sechs Steinen geparkt, da es in der Nähe seines Wohnhauses an ausreichenden Parkplätzen mangelte. Seit der Herabstufung der Bundes- zur Landesstraße ist das Parken in eine Richtung nach Bernburg zulässig und wird auch von anderen Anwohnern, wie am Bürgerplatz, rege praktiziert – nicht immer zur Freude des dadurch behinderten Durchgangsverkehrs.
Polizei verweist auf Online-Anzeige
Die von Worofka unmittelbar nach der Schadensfeststellung informierte Polizei teilte ihm kurz und bündig mit, sie habe weder Zeit noch Personal, um den Schaden vor Ort in Augenschein zu nehmen. Er möge bitte selbst einige Fotos erstellen und diese einer Online-Strafanzeige beifügen. Worofka hofft nun, dass die Täter bald namhaft gemacht werden können und er nicht auf den Kosten sitzen bleibt.



