Schwerer Kletterunfall in München: Mann stürzt 16 Meter in Boulderhalle
Kletterer stürzt 16 Meter in Münchner Boulderhalle

Ein schwerer Kletterunfall hat sich am Donnerstagmorgen in einer Kletterhalle im Münchner Stadtteil Sendling ereignet. Ein 49-jähriger Mann stürzte aus etwa 16 Metern Höhe ungebremst auf den Kiesboden und zog sich schwere Verletzungen an der Wirbelsäule und den Beinen zu.

Ablauf des Unfalls

Nach Angaben der Polizei war der 49-jährige Münchner gegen 8.45 Uhr in der Halle am Klettern. Er wurde von einem 34-jährigen Bekannten gesichert. Am Ende der Route, in rund 16 Metern Höhe, sollte der Kletterer am Seil abgelassen werden. Doch das Sicherungsgerät versagte offenbar: Das Seil lief ohne Widerstand durch, sodass der Mann ungebremst zu Boden fiel.

Rettung und Verletzungen

Der Sturz führte zu schweren Verletzungen an der Wirbelsäule und an den Beinen. Der Rettungsdienst brachte den Verletzten umgehend in ein Krankenhaus, wo er weiter behandelt wird. Der 34-jährige Sichernde versuchte noch, das Seil festzuhalten, und zog sich dabei leichte Verbrennungen an den Händen zu.

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Ermittlungen eingeleitet

Die Polizei hat Ermittlungen gegen den 34-Jährigen wegen des Verdachts auf fahrlässige Körperverletzung eingeleitet. Dies sei bei solchen Unfällen Standardvorgehen, so ein Polizeisprecher. Die genaue Ursache des Sturzes ist noch unklar. Die Verkehrspolizei, die über einen Experten für Kletterunfälle verfügt, hat die Ermittlungen übernommen.

Der Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit in Kletterhallen auf. Experten betonen, dass regelmäßige Überprüfungen der Sicherungsgeräte und eine gründliche Einweisung unerlässlich seien. In diesem Fall bleibt abzuwarten, ob ein technischer Defekt oder menschliches Versagen den Sturz verursacht hat.

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