Kylie Jenner: Zweite Haushälterin klagt wegen Mobbing und Diskriminierung
Kylie Jenner: Zweite Haushälterin reicht Klage ein

Schwere Vorwürfe erschüttern das Privatleben von Kylie Jenner (28). Eine zweite ehemalige Haushälterin hat Klage gegen den Reality-Star eingereicht. Die Vorwürfe: rassistische Diskriminierung, Belästigung und Verstöße gegen das Arbeitsrecht. Bereits Mitte April hatte die erste Ex-Angestellte, Angelica Vazquez, geklagt. Nun zieht ihre Kollegin Juana Delgado Soto vor Gericht. Jenner selbst soll nicht direkt gemobbt haben, aber von dem unzumutbaren Arbeitsklima gewusst haben.

Hintergrund der Klage

Die Klage wurde vor wenigen Tagen bei einem Gericht in Los Angeles eingereicht. Laut Gerichtsakten, die dem amerikanischen Magazin „People“ vorliegen, werden in der Klageschrift unter anderem Kylie Jenners Firma sowie die Dienstleister Tri Star Services, La Maison Family Services und eine namentlich genannte Angestellte aufgeführt. Jenner, die auf Instagram fast 400 Millionen Follower hat, gewährt ihren Fans regelmäßig Einblicke in ihr luxuriöses Zuhause.

Die Vorwürfe im Detail

Juana Delgado Soto wurde 2019 als Haushälterin eingestellt. Schon kurz nach Arbeitsbeginn begann für sie der Horror. Pausen waren nicht erlaubt. Stattdessen wurde sie wegen ihres Akzents, ihres Einwanderungsstatus und ihrer Herkunft verspottet und beleidigt. Soto schildert zudem, dass sie gezwungen wurde, ihre eigene Geburtstagsfeier zu verpassen, um bei einem von Jenners Abendessen auszuhelfen. Auch habe man ihr nicht genügend Zeit gegeben, um über den Tod ihres Bruders zu trauern. Laut Soto flüsterten ihr die Angestellten zu, sie lüge über den Tod ihres Bruders. Außerdem hätten sie absichtlich Müll auf den Boden geworfen und sie gezwungen, ihn aufzuheben.

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Beschwerdebrief an Kylie Jenner

Im April 2025 schrieb Soto einen langen Brief an Jenner, in dem sie ihre Beschwerden detailliert darlegte. Darin hieß es: „Ich muss Ihnen mitteilen, wie schrecklich ich psychisch misshandelt werde“ und „Ich entschuldige mich dafür, dass ich Sie über all diese Situationen informieren muss. Ich weiß, Sie würden das nicht zulassen, wenn Sie davon gewusst hätten.“ Am nächsten Tag sei ihr mit Kündigung gedroht worden. Man habe ihr dann verboten, Jenner anzusehen oder zuzulächeln. Ihre Vorgesetzte, Itzel Sibrian, wurde aufgrund von Sotos Brief vorübergehend entlassen, später jedoch wieder eingestellt. Dies führte zu weiterem Unwohlsein bei Soto, denn anschließend habe Sibrian sich an der Ex-Haushälterin gerächt. Sie habe ihren Stundenlohn gekürzt und die Klägerin angeblich unzumutbaren Arbeitsbelastungen ausgesetzt. Zudem sei der Arbeitsplan geändert worden.

Kündigung und Klage

Im August 2025 war für Soto das Maß voll. Sie kündigte per SMS aufgrund psychischer Überlastung. Das geschätzte Vermögen von Kylie Jenner beträgt rund 576 Millionen Euro. Dennoch soll sie bei der Bezahlung ihrer Angestellten knausern. Die Klage wirft ihr vor, von den Missständen gewusst und nichts unternommen zu haben. Der Fall sorgt für großes Medieninteresse und wirft ein Schlaglicht auf die Arbeitsbedingungen in Promi-Haushalten.

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