Brandermittlungen in Helbra: Identität des Toten nach Laubenbrand geklärt
Nach dem nächtlichen Brand in einer Gartenlaube in Helbra hat die Polizei die Identität des Toten zweifelsfrei festgestellt. Wie die Polizeidirektion Halle am Donnerstag mitteilte, handelt es sich bei dem Verstorbenen um den Eigentümer des Gartens. Die Ermittler schließen eine Straftat aus, da es keine Hinweise auf Fremdeinwirkung gibt. Die genauen Todesumstände sind jedoch noch unklar; der Mann könnte eines natürlichen Todes gestorben oder Opfer eines Unfalls geworden sein.
Feuerwehr fand Leiche erst bei Löscharbeiten
Der Brand war am Sonntagabend um 22.27 Uhr gemeldet worden. Dennis Amey, Gemeindewehrleiter der Verbandsgemeinde Mansfelder Grund-Helbra, erklärte der Mitteldeutschen Zeitung, dass die Feuerwehr zunächst davon ausging, dass sich noch jemand in dem brennenden Bungalow befinde, da ein Fahrzeug vor der Tür stand. Eine erste Suche blieb jedoch erfolglos. Die Leiche wurde erst später während der Löscharbeiten entdeckt.
Waffen und Munition auf dem Grundstück gefunden
Nach Polizeiangaben war der Tote als Sondengänger bekannt. Bei den Ermittlungen auf dem Grundstück stießen die Beamten, darunter Spezialkräfte des Landeskriminalamts in Magdeburg, auf verschiedene Waffen, alte Munitionsteile sowie nicht identifizierbare Gegenstände. Ob die Waffen schussfähig sind, ist noch unklar. Auch Mitarbeiter der unteren Waffenbehörde des Landkreises Mansfeld-Südharz waren vor Ort, um die Funde zu begutachten. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise, die zur Klärung des Falls beitragen könnten.



