Vertretungslehrer fotografierte Schülerinnen unter den Rock
Lehrer fotografierte Schülerinnen unter Rock

In England steht ein ehemaliger Vertretungslehrer wegen schwerer Sexualdelikte an Minderjährigen vor Gericht. Der 36-jährige Abusali Rahman aus Salford ist angeklagt, insgesamt 13 Mädchen im Alter von 13 bis 16 Jahren sexuell missbraucht zu haben. Die Polizei von Greater Manchester ermittelt wegen Upskirting, Voyeurismus und der Verbreitung von KI-generierter Kinderpornografie. Insgesamt umfasst die Anklage 21 Punkte.

Verhaftung nach Social-Media-Entdeckung

Im Juni 2025 wurde der Angeklagte verhaftet, nachdem ein Elternteil ein Bild seines eigenen Kindes in Schuluniform auf Social Media entdeckt hatte. Der 36-Jährige, der aus Bangladesch stammt, sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

21 Anklagepunkte gegen den Lehrer

Die Beschuldigungen sind erschütternd: Rahman soll in zwölf Fällen voyeuristische Fotos von Kindern gemacht haben – durch sogenanntes Upskirting, also heimliches Fotografieren unter die Kleidung. Zudem wird ihm in drei Fällen vorgeworfen, KI-generierte obszöne Bilder von Minderjährigen verbreitet zu haben. In drei weiteren Fällen soll der Lehrer solche KI-generierten Bilder erstellt haben. Außerdem wird ihm vorgeworfen, ein unangemessenes Foto eines Kindes mit einem anderen User geteilt zu haben. Dem Mann wird in einem weiteren Fall der Versuch vorgeworfen, ein Mädchen unter 16 Jahren nach gezielter sexueller Manipulation (Grooming) zu treffen.

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Opfer und Schulen

Insgesamt 13 Schülerinnen zwischen 13 und 16 Jahren wurden als Opfer identifiziert. Sie besuchten sieben verschiedene weiterführende Schulen in Bury, Bolton und Salford. Vier weitere Betroffene auf Bildern konnten noch nicht identifiziert werden – die Aufnahmen stammen offenbar von zwei weiteren Schulen. Chefermittlerin Rebecca McKendrick, Leiterin der Abteilung für öffentlichen Schutz der Polizei Greater Manchester, erklärte, die Eltern der identifizierten Schülerinnen und deren Schulen würden jederzeit über den Stand der Ermittlungen auf dem Laufenden gehalten.

Ermittlerin: Bitte keine Spekulationen

McKendrick weiter: „Zum aktuellen Zeitpunkt sind uns keine weiteren Anschuldigungen bekannt.“ Sie appellierte an die Öffentlichkeit: „Es ist sehr wichtig, dass es zu keinerlei weiteren Spekulationen kommt. Das ist ein offener Fall; die betroffenen Mädchen haben ein Recht auf lebenslange Anonymität, und der Angeklagte hat das Recht auf einen fairen Prozess.“

Der Angeklagte ist für den 28. Mai vor dem Bolton Crown Court geladen. Dort wird sein Fall verhandelt.

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