In Marl wurde ein angeschossener Mann an einer Tankstelle entdeckt. Eine Notoperation rettete ihm das Leben. Was zunächst wie eine Schießerei unter Kriminellen aussah, entwickelte sich zu einem Fall für den Staatsschutz. In der Wohnung des Verdächtigen stießen Spezialeinsatzkräfte auf ein riesiges Arsenal mit über 70 Pistolen im Wert von bis zu 200.000 Euro.
Verdächtiger auf der Flucht
Der mutmaßliche Täter ist weiterhin flüchtig. Die Ermittler gehen von einem gezielten Anschlag aus. Die Hintergründe sind vielschichtig: Der Fall verbindet Rockerbanden, islamistische Kreise und die türkische Mafia. Es werden mögliche Anschlagspläne geprüft.
Rolle der Rocker
Die Ermittler untersuchen die Verbindungen zu Bandidos, Hells Angels, Daltons und Ezgins. Welche Rolle diese Gruppen spielten, ist noch unklar. Die Waffensammlung in der Wohnung des Verdächtigen deutet auf eine professionelle Vorbereitung hin.
Ermittlungen des Staatsschutzes
Der Staatsschutz ist eingeschaltet, da Hinweise auf eine islamistische Motivation vorliegen. Die Polizei prüft, ob der Angriff im Zusammenhang mit geplanten Anschlägen steht. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.
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