München: Geldautomaten in vier E-Kiosken innerhalb weniger Stunden leergeräumt
München: Vier E-Kiosk-Geldautomaten in zwei Stunden geplündert

München: Geldautomaten in vier E-Kiosken innerhalb weniger Stunden leergeräumt

Zwei bisher unbekannte Männer haben am Mittwochabend in München eine Serie von Überfällen auf E-Kioske verübt und dabei die Geldautomaten der Geschäfte gewaltsam geöffnet. Innerhalb von nur etwa zwei Stunden wurden vier Automatenläden in verschiedenen Stadtvierteln der bayerischen Landeshauptstadt heimgesucht. Die Täter konnten mit einer Beute von annähernd 10.000 Euro in bar entkommen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und wertet derzeit Überwachungsvideos aus, die in den Filialen aufgezeichnet wurden.

Vier Überfälle in knapp zwei Stunden

Die Tatserie begann am Mittwochabend gegen 21:45 Uhr und endete kurz vor Mitternacht um 23:50 Uhr. Die beiden Täter suchten nacheinander E-Kioske in den Münchner Stadtvierteln Bogenhausen, Schwabing, Sendling und Giesing auf. In jedem Fall betraten sie die Filialen über den Haupteingang und begaben sich direkt zu den aufgestellten Geldautomaten, die normalerweise für die Bezahlung von Waren wie Getränken, Snacks und Essen genutzt werden.

Nach Angaben der Polizei brachen die Männer gewaltsam den Öffnungsmechanismus der Geldautomaten auf und entnahmen die darin befindlichen Notenleser, in denen sich die Geldscheine befanden. Anschließend verließen sie die Geschäfte unerkannt und flüchteten in unbekannte Richtung. Der Gesamtschaden durch die entwendeten Bargeldbestände wird auf knapp 10.000 Euro geschätzt.

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Kameras zeichnen die Taten auf

Alle betroffenen E-Kioske sind standardmäßig mit Überwachungskameras ausgestattet, die die Vorgänge in den Verkaufsräumen aufzeichnen. Die Polizei München hat diese Videoaufnahmen sichergestellt und wertet sie aktuell aus, um die Täter zu identifizieren und weitere Ermittlungshinweise zu gewinnen. Das zuständige Kommissariat 52 hat die weiteren Ermittlungen übernommen und geht von guten Chancen aus, die Flüchtigen zu fassen.

Die schnelle Abfolge der Überfälle innerhalb weniger Stunden und die gezielte Vorgehensweise deuten auf eine geplante Tat hin. Die Münchner Kriminalpolizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden. Die Ermittler hoffen, durch die Auswertung der Überwachungsaufnahmen und mögliche Zeugenaussagen bald Fortschritte in dem Fall erzielen zu können.

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