Im Prozess um den Mord an Valerie van Medinger (29) vor dem Landgericht Memmingen hat ihr Lebensgefährte Markus G. (38) versucht, die Polizei mit einer perfiden Täuschung in die Irre zu führen. Der Bauer hatte die junge Frau erdrosselt und ihre Leiche in einem Waldstück verscharrt. Zum Prozessauftakt stellte er sich selbst als Opfer dar und zeigte kaum Reue.
Die Tat und ihre Aufklärung
Die Leiche von Valerie van Medinger wurde im Dezember 2025 in einem Wald bei Memmingen gefunden. Sie war erdrosselt worden. Markus G., ihr Lebensgefährte, geriet schnell unter Verdacht. Doch er versuchte, die Ermittler auf eine falsche Fährte zu locken. Er trug ihre Schuhe, um Spuren zu verwischen und den Eindruck zu erwecken, sie sei noch am Leben gewesen.
Die Verhandlung
Vor Gericht zeigte sich Markus G. überraschend selbstmitleidig. Er sprach von einer schwierigen Beziehung und betonte, wie sehr er unter der Tat leide. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Mord aus Heimtücke vor. Die Verhandlung deckte weitere Geheimnisse auf: Ein Millionen-Erbe, heimliche Kinder und die letzten Stunden von Valerie, die sie mit ihrem Mörder verbrachte.
Der Prozess wird fortgesetzt. Ein Urteil wird in den kommenden Wochen erwartet.



