In einer aktuellen Statistik der Bundesregierung belegt Mecklenburg-Vorpommern einen traurigen Spitzenplatz: Bei politisch rechts motivierten Straftaten pro 100.000 Einwohner liegt das nordöstlichste Bundesland mit 145 Delikten an der Spitze. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor. Das große Flächenland an der Ostsee führt damit ein Ranking an, das eher negativ zu bewerten ist.
Vergleich mit anderen Bundesländern
Hinter Mecklenburg-Vorpommern folgen Sachsen-Anhalt mit 142 und Brandenburg mit 139 Straftaten pro 100.000 Einwohnern. Thüringen verzeichnet 116, Sachsen 85 und Berlin 82. Hamburg und Bremen liegen bei 81 beziehungsweise 79. Die niedrigsten Werte weisen Baden-Württemberg und Bayern mit jeweils 28 Delikten auf, gefolgt von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz mit je 35, Hessen mit 39, Niedersachsen mit 47, Schleswig-Holstein mit 49 und dem Saarland mit 85.
Gewalttaten besonders in MV und Brandenburg
Bei den politisch rechts motivierten Gewalttaten pro 100.000 Einwohner liegt Mecklenburg-Vorpommern mit sieben Delikten ebenfalls an der Spitze. Dahinter folgen Brandenburg, Hamburg und Thüringen mit jeweils sechs, Berlin und Sachsen-Anhalt mit vier sowie das Saarland mit drei Gewalttaten. Bremen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Sachsen verzeichnen je zwei, während Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen mit je einer Gewalttat die niedrigsten Werte aufweisen. Die Zahlen stammen aus dem Jahr 2025 und wurden von der Bundesregierung veröffentlicht.



