Polizei stoppt illegales BMW-Rennen in München: 170 km/h auf 100 km/h-Strecke
Polizei stoppt illegales BMW-Rennen in München

Polizei beendet illegales BMW-Rennen in München: Verfolgungsjagd mit 170 km/h

Die Polizei hat in der Nacht zum Donnerstag, dem 3. April 2026, ein illegales Autorennen zweier BMW-Fahrer im Landkreis München gestoppt. Die beiden Männer im Alter von 31 und 34 Jahren, beide mit Wohnsitz im Landkreis München, lieferten sich eine gefährliche Verfolgungsjagd über eine Strecke von eineinhalb Kilometern.

Verfolgungsjagd beginnt in der Ingolstädter Straße

Gegen Mitternacht fielen zwei Autos in der Ingolstädter Straße stadtauswärts auf Höhe des Frankfurter Rings Zivilbeamten der Verkehrspolizeiinspektion München durch ihre auffällige Fahrweise auf. Die Fahrer beschleunigten ihre PS-starken BMW-Modelle wiederholt, verursachten erheblichen Lärm und wechselten häufig die Fahrspuren. Sie überholten sich gegenseitig und andere Verkehrsteilnehmer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit.

Die Beamten, deren ziviles Fahrzeug mit einem Videomesssystem ausgestattet war, verfolgten die beiden BMW und filmten sämtliche Verkehrsverstöße. Als der 31-Jährige in einem BMW M3 und der 34-Jährige in einem BMW M4 auf der Bundesstraße 13 in Richtung Norden fuhren und die Olympia-Schießanlage in Garching-Hochbrück passierten, waren sie so schnell unterwegs, dass die Polizisten laut eigener Aussage "kaum mehr folgen" konnten.

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Durchschnittsgeschwindigkeit von 170 km/h bei erlaubten 100 km/h

Die Polizei ermittelte, dass die beiden Fahrer über die eineinhalb Kilometer lange Strecke eine Durchschnittsgeschwindigkeit von jeweils 170 km/h erreichten. In diesem Bereich sind jedoch nur 100 km/h erlaubt. Aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens in der Nacht wurden nach Polizeiangaben keine anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet, bevor es gelang, beide Fahrzeuge einer Kontrolle zu unterziehen.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I wurden die Führerscheine und die Mobiltelefone der beiden Männer beschlagnahmt. Sie erhielten Anzeigen, unter anderem wegen eines illegalen Kraftfahrzeugrennens. Die Ermittlungen dauern an, und es werden weitere rechtliche Schritte erwartet.

Folgen für die Fahrer

Die beiden BMW-Fahrer müssen nun mit erheblichen Konsequenzen rechnen. Die Beschlagnahmung der Führerscheine bedeutet zunächst ein sofortiges Fahrverbot. Zusätzlich zu den Anzeigen wegen des illegalen Rennens könnten weitere Strafen für die massive Geschwindigkeitsüberschreitung und die gefährlichen Fahrmanöver hinzukommen.

Dieser Vorfall unterstreicht erneut die Risiken illegaler Straßenrennen, die nicht nur die Teilnehmer selbst, sondern auch unbeteiligte Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringen können. Die Polizei München betont, dass sie solche Verstöße konsequent verfolgt und ahndet.

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