Polizei sucht korpulente Täter nach rassistischer Attacke am Angermünder Bahnhof
Polizei sucht Täter nach rassistischer Attacke in Angermünde

Rassistische Beschimpfungen am Bahnhofsvorplatz: Polizei sucht zwei alkoholisierte Täter

Die Polizei in Angermünde fahndet intensiv nach zwei Männern, die am vergangenen Sonnabendnachmittag auf dem Bahnhofsvorplatz eine Gruppe von Männern rassistisch angepöbelt und beleidigt haben sollen. Nach ersten Ermittlungen handelte es sich bei den Opfern um vier ausländische Staatsbürger, die gezielt aufgrund ihrer Herkunft beschimpft wurden.

Alkoholisierte Täter flüchten nach volksverhetzenden Beleidigungen

Laut Polizeiangaben sollen die beiden mutmaßlichen Täter zum Tatzeitpunkt offensichtlich alkoholisiert gewesen sein. Sie haben die Gruppe, die sich aus einem Eritreer, einem Syrer und zwei russischen Staatsbürgern zusammensetzte, mit volksverhetzenden Beschimpfungen und schweren Beleidigungen attackiert. Nach der verbalen Attacke sind die beiden Männer unerkannt vom Tatort geflüchtet.

Ein Sprecher der Polizei bestätigte am Montag, dass der Vorfall auf dem Bahnhofsvorplatz von Angermünde stattfand und nun vom Staatsschutz übernommen wurde. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, wobei die Beamten auf Zeugenaussagen und Überwachungsmaterial angewiesen sind.

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Detaillierte Personenbeschreibung der Gesuchten

Die Polizei hat eine präzise Personenbeschreibung der beiden flüchtigen Täter veröffentlicht, die bei der Identifizierung helfen soll:

  • Der erste Mann ist etwa 40 Jahre alt und von korpulenter Statur. Zum Tatzeitpunkt trug er einen blauen Pullover, eine grüne Hose und ein Basecap.
  • Sein Begleiter war mit einer schwarzen Jacke und einer blauen Jeans bekleidet und trug einen grauen Rucksack bei sich.

Die Zeugen haben diese Details den Ermittlern mitgeteilt, die nun die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Suche bitten. Jeder Hinweis könnte entscheidend sein, um die Täter zu stellen und den Fall aufzuklären.

Staatsschutz übernimmt die Ermittlungen

Da es sich bei der Tat um einen mutmaßlich rassistisch motivierten Vorfall handelt, hat der Staatsschutz der Polizei die Ermittlungen übernommen. Dies unterstreicht die Schwere des Vorfalls, der nicht nur als einfache Beleidigung, sondern als Volksverhetzung eingestuft werden könnte.

Die Polizei betont, dass solche Vorfälle in der Uckermark nicht toleriert werden und alle rechtlichen Mittel ausgeschöpft werden, um die Täter zur Verantwortung zu ziehen. Die betroffenen Opfer werden psychologisch betreut und rechtlich unterstützt.

Die Ermittler hoffen, durch die Veröffentlichung der Personenbeschreibung und die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung schnell Fortschritte zu erzielen. Der Bahnhofsvorplatz von Angermünde ist ein frequentiertes Gebiet, sodass möglicherweise weitere Zeugen den Vorfall beobachtet haben könnten.

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