Polizei sucht Zeugen nach Mord an Ukrainer in Berliner Havel
Die Berliner Polizei und die Staatsanwaltschaft haben am Mittwoch die Öffentlichkeit um Mithilfe bei den Ermittlungen zu einem mutmaßlichen Mordfall gebeten. Der leblose Körper des 45-jährigen Ukrainers Oleksii Khmarenko wurde bereits am Montagvormittag an der Freybrücke in Berlin-Spandau aus der Havel gezogen. Zwei Tage nach dem Fund sucht die Polizei nun intensiv nach Zeugen, da von einem Tötungsdelikt ausgegangen wird.
Ermittlungen der 6. Mordkommission
Die 6. Mordkommission des Landeskriminalamtes Berlin hat in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft ein Foto des Opfers veröffentlicht und bittet die Bevölkerung um aktive Unterstützung. Wer kannte Oleksii Khmarenko persönlich oder kann konkrete Angaben zu seiner Person und seinem Aufenthalt machen? Diese Frage steht im Zentrum der aktuellen Ermittlungsbemühungen.
Besonders wichtig für die Ermittler sind Beobachtungen aus dem Zeitraum des vergangenen Wochenendes. Wer hat den Ukrainer am Samstag, dem 7. März, oder am Sonntag, dem 8. März 2026, in Berlin gesehen? Jede noch so kleine Information könnte entscheidend für den Fortgang der Untersuchungen sein.
Verdächtige Beobachtungen gesucht
Die Polizei bittet zudem um Hinweise zu verdächtigen Vorkommnissen im Bereich der Altstadt Spandau bis hin zur Freybrücke am Ufer der Havel. Wer hat am Montag, dem Tag der Leichenbergung, etwas Auffälliges in diesem Gebiet bemerkt? Selbst scheinbar unbedeutende Details könnten den Ermittlern wichtige Anhaltspunkte liefern.
Die Mordkommission hat spezielle Kontaktmöglichkeiten eingerichtet: Hinweise werden unter der Telefonnummer (030) 4664-911666 oder per E-Mail an LKA116-Hinweis@polizei.berlin.de entgegengenommen. Alle Informationen werden vertraulich behandelt und könnten entscheidend zur Aufklärung dieses tragischen Falls beitragen.
Der Fund der Leiche in der Havel hat in Berlin-Spandau für Bestürzung gesorgt. Die Ermittler arbeiten mit Hochdruck an der Rekonstruktion der letzten Lebensstunden des 45-jährigen Ukrainers. Die genauen Todesumstände sind noch nicht abschließend geklärt, doch die polizeilichen Ermittlungen deuten klar auf ein Gewaltverbrechen hin.



