Powerbank-Kurzschluss führt zu schwerem Wohnungsbrand in München
Ein 50-jähriger Mann aus dem Münchner Stadtteil Ramersdorf hat am Mittwochnachmittag eine gefährliche Erfahrung gemacht, als er seine Powerbank auflud. Dabei kam es zu einem Kurzschluss, der eine Explosion und einen Brand in seiner Wohnung auslöste. Die Flammen griffen schnell auf Teile der Einrichtung über und verursachten erheblichen Schaden.
Mieter erleidet Rauchgasvergiftung bei Löschversuch
Der Bewohner versuchte, den Brand eigenständig zu bekämpfen, was zu einer Rauchgasintoxikation führte. Laut Polizeiangaben erlitt er dabei gesundheitliche Schäden. Nachdem er die Feuerwehr alarmiert hatte, konnte der Brand gelöscht werden. Der 50-Jährige wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, wo er medizinisch versorgt wird.
Wohnung schwer verwüstet und unbewohnbar
Der Sachschaden in der Wohnung, die sich in einem Mietshaus in der Nähe des Klinikums Neuperlach befindet, wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr bestätigte, dass die Räumlichkeiten derzeit nicht mehr bewohnbar sind. Die weiteren Ermittlungen zu dem Vorfall hat das Kommissariat K13 übernommen, um die genaue Ursache des Kurzschlusses zu klären.
Experten warnen vor Risiken von Lithium-Ionen-Batterien
Laut Fachleuten können Lithium-Ionen-Batterien in Powerbanks überhitzen und im Extremfall Feuer fangen. Solche Brände sind besonders schwierig zu löschen und stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Dieser Vorfall unterstreicht die Bedeutung von Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit solchen Geräten.
Die genauen Umstände, die zum Kurzschluss führten, sind noch unklar. Die Behörden raten Verbrauchern, auf Qualitätsprodukte zu achten und Geräte nicht unbeaufsichtigt aufzuladen, um ähnliche Vorfälle zu vermeiden.



