WM-Prämie: Deutsche Spieler erhalten Rekordsumme bei Titelgewinn
WM-Prämie: Rekord für deutsche Spieler bei Titelgewinn

Der Deutsche Fußball-Bund wird vor der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko keine konkreten Zahlen für die gestaffelten Prämien der Nationalspieler bekannt geben. Das erklärte DFB-Sportgeschäftsführer Andreas Rettig am Dienstagabend bei einer Veranstaltung des Heimatvereins „Düsseldorfer Jongens“.

Keine konkreten Zahlen, aber Rekordprämie

„Wir werden keine Zahlen nennen“, sagte Rettig. „Ich kann nur so viel sagen: Wenn die Mannschaft Weltmeister wird, dann gibt es mehr als in Katar, weil auch deutlich mehr reinkommt.“ Die FIFA zahlt dem Weltmeister eine Prämie von 50 Millionen US-Dollar, für den Finaleinzug gibt es 33 Millionen. Die bisher höchste Spielerprämie des DFB kassierten die Weltmeister von 2014 um Kapitän Philipp Lahm mit 300.000 Euro pro Spieler. Für den Titelgewinn 2022 in Katar wären 400.000 Euro fällig gewesen, ebenso bei der EM 2024.

Wirtschaftliche Unwägbarkeiten

Rettig verwies auf mehrere wirtschaftliche Unsicherheiten: „Wir haben das Problem mit dem Dollar-Kurs, und ein weiteres Problem sind die Steuern, denn es gibt verschiedene Steuersätze, je nachdem, in welchem Bundesstaat man die Leistung erbringt.“ Das Credo bei der Prämienregelung sei: „Wenn viel Geld reinkommt, können wir auch viel ausschütten.“

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Bezugnehmend auf ein Gespräch mit Sportdirektor Rudi Völler und Nationalmannschaftskapitän Joshua Kimmich sagte Rettig: „Was uns gefallen hat im Gespräch war die totale Leistungsbereitschaft der Mannschaft, dass sie sagen: Am Anfang geht die Prämie halt gegen null, dafür wollen wir hinten raus, wenn wir Weltmeister werden, aber auch einen Schnaps mehr.“

Verluste für Verbände

Rettig betonte: „Dieses Turnier, auch das gehört zur Wahrheit, wird für die meisten europäischen Verbände, die nicht ins Halbfinale kommen, ein Verlustgeschäft.“ Das spiele in den Wirtschaftlichkeitsüberlegungen des DFB eine Rolle. „Deshalb sind Rudi Völler und ich happy, dass es zu diesem Thema mit dem Mannschaftsrat keine harten Verhandlungen gibt. Der gemeinsame Konsens ist: Spielt Fußball und guckt, dass Ihr Erfolge holt.“

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