Bayerns Triple-Traum geplatzt: Was dem Team noch fehlt
Bayerns Triple-Traum geplatzt: Was fehlt noch?

Der Triple-Traum des FC Bayern ist geplatzt. Nach dem 1:1 im Halbfinal-Rückspiel gegen Paris Saint-Germain (Hinspiel 4:5) ist die Saison in der Champions League vorbei. BILD-Sportchef Henning Feindt analysiert, was dem Team noch zum großen Wurf fehlt.

Das Spiel: Eine verpasste Chance

Die Partie war schnell erzählt. Schiedsrichter João Pinheiro war dem Niveau nicht gewachsen. Mendes hätte nach 29 Minuten Gelb-Rot sehen müssen. Zwei Minuten später gab es einen umstrittenen Handelfmeter von Neves, den BILD-Schiri-Experte Manuel Gräfe als fällig ansah. Doch die Wahrheit ist auch: Ein Konter-Gegentor nach einem einfachen Doppelpass darf auf diesem Niveau nicht nach drei Minuten fallen. Die Bayern waren einfach nicht stark und präzise genug, um PSG zu schlagen.

Defensive Stabilität als Schwachstelle

Was fehlt, um den Henkelpott wieder nach München zu holen, ist nicht viel – aber offensichtlich. Die defensive Stabilität muss besser werden. Schon im Viertelfinale gegen Real Madrid kassierte man vier Gegentore in zwei Spielen und musste drei Rückstände im Rückspiel aufholen – das war eine Sensation. Sechs Gegentore in zwei Spielen gegen PSG sind jedoch zu viel. Das kann man nur kompensieren, wenn die Offensive mit Kane, Olise und Díaz dauerhaft Bestnoten spielt – was gestern nicht der Fall war. Zudem ist Musiala nach seiner langen Verletzung noch nicht wieder in Topform, und nach dem Ausfall von Gnabry fehlte eine Alternative.

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Zum Vergleich: Arsenal zog mit zwei Toren gegen Atlético Madrid ins Finale ein. Bayern schied mit fünf Gegentoren gegen den Titelverteidiger aus.

Kaderverstärkung in Sicht

Die Bosse arbeiten bereits daran, den Kader zu verstärken und die letzten Schwachstellen zu schließen. Eine Verstärkung in der Offensive wie Anthony Gordon (25), für den Newcastle rund 85 Millionen Euro fordert, wäre Gold wert – wenn der Preis zu drücken ist. Auch ein Backup auf den Flügeln und ein neuer Außenverteidiger werden gesucht.

Fazit: Feintuning statt Umbruch

Für das Triple braucht Bayern nur Feinjustierungen, keinen großen Umbruch. Holt der Klub im Pokalfinale gegen Stuttgart das Double, war es eine herausragende Saison – die beste Nachricht nach einer großen Enttäuschung.

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