Prozess in Bremen: Zwei Männer wegen geplantem Sprengstoffanschlag auf Bremerhavener Klinik
Prozess: Zwei Männer wegen geplantem Anschlag auf Klinik

Prozess in Bremen: Zwei Männer wegen geplantem Sprengstoffanschlag auf Bremerhavener Klinik

Zwei Männer aus Deutschland müssen sich in Kürze vor dem Landgericht Bremen verantworten. Ihnen wird vorgeworfen, einen schweren Sprengstoffanschlag auf ein Krankenhaus in Bremerhaven geplant zu haben. Die mutmaßlich islamistisch motivierte Tat konnte jedoch vereitelt werden, bevor sie ausgeführt werden konnte.

Anklage und Prozessbeginn

Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden Angeklagten, einem 35-jährigen Onkel und seinem 19-jährigen Neffen, unter anderem Verabredung zum Mord vor. Der Prozess ist für den 23. Februar angesetzt und soll insgesamt 15 Verhandlungstermine umfassen. Ein mögliches Urteil könnte bereits Anfang Juni verkündet werden, wie das Landgericht Bremen mitteilte.

Details der geplanten Tat

Nach Ermittlungsergebnissen sollen die beiden Männer im vergangenen Sommer beschlossen haben, einen Anschlag auf eine Klinik in Bremerhaven zu verüben. Ihr Plan sah vor, mit einer selbstgebauten Sprengstoffweste eine große Anzahl argloser Menschen sowie sich selbst zu töten. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Sprengstoffweste bei der Mutter des 35-Jährigen konstruiert werden sollte.

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Scheitern der Pläne und Festnahme

Die Anschlagspläne scheiterten letztendlich aus mehreren Gründen. Zum einen fehlte den Angeklagten das notwendige Geld, um die erforderlichen Materialien zu beschaffen. Zum anderen griffen die Behörden rechtzeitig ein. Bislang hatten die Männer erst drei Stoffe und noch nicht genügend Material für die Spreng- und Brandvorrichtung besorgt. Im August wurden die beiden schließlich von Ermittlern festgenommen und in Untersuchungshaft genommen.

Die Mutter des älteren Angeklagten sollte laut Anklage die benötigten Stoffe bestellen, was jedoch nicht mehr zur Ausführung kam. Die genauen Motive und Hintergründe der Tat werden im Prozess näher beleuchtet werden müssen.

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