Die Dessauer Polizei hat am Dienstag, den 12. Mai, im Rahmen einer mobilen Geschwindigkeitsüberwachung einen jungen Raser auf der Bundesstraße 185 überführt. Der 20-jährige Fahrer eines BMW war zwischen Rosefeld und Mosigkau unterwegs, als er von den Beamten gestoppt wurde.
Bei der Messung durch Nachfahren stellte die Polizei eine Geschwindigkeit von 176 km/h fest – bei erlaubten 100 km/h. Der junge Mann war somit 76 km/h zu schnell unterwegs. Die Beamten leiteten umgehend ein Bußgeldverfahren gegen den Fahrer ein.
Hohe Strafe und Fahrverbot drohen
Dem 20-Jährigen drohen nun empfindliche Konsequenzen: zwei Punkte in Flensburg, eine Geldstrafe von 600 Euro sowie ein zweimonatiges Fahrverbot. Die Polizei warnt eindringlich vor den Gefahren überhöhter Geschwindigkeit. Raserei sei eine der Hauptunfallursachen auf deutschen Straßen und könne nicht nur zu hohen Strafen, sondern auch zu schweren Unfällen mit Verletzten oder Toten führen.
Die mobile Geschwindigkeitsüberwachung wird von der Polizei regelmäßig durchgeführt, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Raser aus dem Verkehr zu ziehen. Die Beamten appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, sich stets an die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten.



