Vorfall an Templiner Bushaltestelle: Rentner stößt 13-Jährigen zu Boden
Am Nachmittag des 10. März 2026 kam es in der Templiner Prokopiusstraße zu einem bedenklichen Zwischenfall, der die Polizei auf den Plan rief. Gegen 13 Uhr verständigten besorgte Zeugen die Beamten, nachdem sich an einer Bushaltestelle ein unschöner Vorfall abgespielt haben soll.
Schulkinder vertrieben sich die Wartezeit mit Flaschenwerfen
Wie die Polizei mitteilte, warteten mehrere Schulkinder an der Haltestelle auf ihren Bus. Aus Langeweile begannen sie, eine PET-Flasche hin und her zu werfen. Dieses scheinbar harmlose Spiel erregte jedoch das Missfallen eines älteren Herren, der als Passant vorbeikam.
Der Mann zeigte sich laut Polizeiangaben erheblich verärgert über das Verhalten der Jugendlichen. Anstatt die Situation verbal zu klären, griff er physisch ein: Er packte einen der beteiligten Jungen und stieß den 13-Jährigen mit solcher Wucht zu Boden, dass Zeugen sofort die Polizei alarmierten.
Polizei ermittelt – Gesundheitszustand des Jungen unklar
Die Kriminalisten der Inspektion Uckermark haben die Ermittlungen aufgenommen, um die genauen Umstände des Vorfalls zu klären. Wer sich dort derart erregte und ob weitere Personen involviert waren, wird derzeit intensiv geprüft, teilte die Behörde mit.
Besonders besorgniserregend ist die Frage nach möglichen Verletzungen des betroffenen Schülers. Die Pressestelle der Polizeidirektion Ost gab dazu keine konkreten Informationen preis. Es bleibt unklar, ob der 13-Jährige durch den Sturz Verletzungen erlitten hat oder medizinisch versorgt werden musste.
Der Vorfall wirft Fragen zum Umgang mit Konflikten im öffentlichen Raum auf und zeigt, wie schnell aus einer kleinen Unannehmlichkeit eine gefährliche Situation werden kann. Die Polizei bittet Zeugen, sich zu melden, um den Hergang lückenlos rekonstruieren zu können.



