Grausiger Fund in Rostocker Waldstück: Leichenteile in improvisierter Schubkarre entdeckt
In der Rostocker Südstadt hat ein Hobbygärtner am Samstagnachmittag gegen 17 Uhr einen entsetzlichen Fund gemacht. Während er Gartenabfälle auf einem Komposthaufen entsorgen wollte, entdeckte er einen Sack, aus dem deutlich menschliche Leichenteile ragten. Laut ersten Medienberichten handelte es sich dabei um Beine und einen Kopf. Der schockierte Finder alarmierte umgehend den Notruf, woraufhin die Polizei mit einem Großaufgebot anrückte.
Großräumige Absperrung und nächtliche Spurensicherung
Die Beamten sperrten den Fundort in dem kleinen Waldstück zwischen der Satower Straße und der Albert-Einstein-Straße sofort weiträumig ab. Bis tief in die Nacht hinein waren zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort, um alle möglichen Spuren zu sichern und den Tatort genauestens zu untersuchen. Anschließend wurden die menschlichen Überreste in die Rechtsmedizin überführt, wo eine Obduktion durchgeführt werden soll.
Selbstgebaute Schubkarre als Transportmittel?
Besonders makaber ist der Umstand, dass die Leichenteile in einer Kiste abgelegt waren, die laut Angaben der Staatsanwaltschaft Rostock einer selbstgebauten Schubkarre ähnelt. Andere Medien beschrieben das Gefährt als eine Art Wanne. Die Ermittler gehen aktuell mit hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, dass die Leiche mit diesem improvisierten Transportmittel an den Auffindeort gebracht wurde und ein Tötungsdelikt vorliegen könnte.
Zur Identität der oder des Toten ist bisher noch absolut nichts bekannt. Die dringend erwarteten Ergebnisse der Obduktion werden in den kommenden Tagen Aufschluss geben und möglicherweise erste Hinweise auf die Identität und die Todesumstände liefern. Die Polizei Rostock hat die Bevölkerung um Mithilfe gebeten und bittet mögliche Zeugen, sich umgehend zu melden.



