Rostock: Polizei ermittelt nach Großbrand bei Baracken wegen Brandstiftung
Rostock: Polizei ermittelt nach Großbrand wegen Brandstiftung

Großbrand in Rostock: Polizei geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus

Am frühen Freitagabend, dem 27. März 2026, erschütterte ein spektakulärer Brandvorfall die Hansestadt Rostock. Gegen 18.17 Uhr meldeten besorgte Anwohner eine gewaltige Rauchsäule, die sich über dem Bereich nahe dem Petridamm auftürmte. Die eindrucksvolle Rauchwolke war selbst vom Stadthafen an der Straße Am Strande aus deutlich sichtbar und löste umgehend einen Großeinsatz der Feuerwehr aus.

Feuerwehr mit massivem Einsatz gegen die Flammen

Der Brandherd befand sich auf einem verwilderten Grundstück zwischen Beim Pingelshof und dem Karlshöfer Weg, wo mehrere leerstehende Baracken standen. Aus der Mittelbaracke schlugen die Flammen viele Meter in die Höhe, während sich das umliegende Gestrüpp ebenfalls entzündete. Die ersten Einsatzkräfte trafen kurz nach 18.30 Uhr ein und fanden eine dramatische Situation vor: Das Dach der Baracke war teilweise eingestürzt, und das Feuer drohte sich auszubreiten.

Insgesamt waren 35 Feuerwehrleute im Einsatz, darunter Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der beengten Verhältnisse und der intensiven Hitzeentwicklung äußerst anspruchsvoll. Spezialisten mit Atemschutzgeräten kämpften sich von drei Seiten an den Brandherd heran, während eine Drehleiter gegen 19.20 Uhr in Stellung gebracht wurde, um von oben gezielt in die Baracken hinein löschen zu können.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Brand unter Kontrolle – Polizei findet verdächtigen Kanister

Nach etwa 90 Minuten intensiver Löscharbeiten konnte das Feuer schließlich unter Kontrolle gebracht werden. Ein Übergreifen auf umliegende Gebäude wurde durch den schnellen und koordinierten Einsatz verhindert. Erfreulicherweise gab es keine Verletzten zu beklagen, weder unter den Einsatzkräften noch unter Anwohnern.

Allerdings nahm der Vorfall eine unerwartete Wendung: Bei Nachforschungen in der Nähe des Brandortes entdeckten Feuerwehrleute einen verdächtigen Kanister. Dieser Fund veranlasste die Polizei, umgehend Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung einzuleiten. Die Kriminalbeamten gehen derzeit von einem vorsätzlichen Handeln aus und werden in den kommenden Tagen eingehende Untersuchungen durchführen, um die genauen Umstände des Brandausbruchs aufzuklären.

Die Ermittlungen konzentrieren sich nun auf mögliche Motive und Täterhinweise. Die Polizei bittet Zeugen, die in der fraglichen Zeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich umgehend bei der nächsten Polizeidienststelle zu melden. Der Vorfall hat in der Rostocker Bevölkerung für erhebliche Verunsicherung gesorgt und wirft Fragen nach der Sicherheit leerstehender Immobilien auf.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration